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| # | Notizen | Verknüpft mit |
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| 1201 | Besuch des Lehrerseminars in Brühl und Lehrer mit Lehramt an der Domschule zu Köln, Berufung als Lehrer an die Rheinische Ritterakademie, 1843 Ablegen der Prüfung für das Lehramt als Zeichenlehrer an der Kunstakademie Düsseldorf, 1849-1851 Arbeit im Meisteratelier und Gründungs-Mitglied im Künstlerverein „Malkasten“, ab 1850 Maler, 1867-1871 leitender Geschäftsführer des Kunstvereins für die Rheinlande und Westfalen, bis zum Tod 1896 zahlreiche Reisen in die Alpen (Schweiz, Tirol, Oberitalien),Vertreter der Düsseldorfer Malerschule 2 Enkelkinder von Sohn Wilhelm Ludwig und Lotti Krauser: Herbert Heinrich Max Lindlar - Wilson(1909-2009) ( der Erfinder des Lindlar-Kathalysators sowie englischer Vizekonsul in Zürich und Basel) und Margarete. 5 Enkelkinder von Tochter Ottilie Caroline Wilhelmine und Otto Dahl: Ottilie(Lilli), Otto Alexander, Maria Auguste Victoria, Hedwig (Schibby) und Otto Alexander Villa Zanders zeigt Johann W. Lindlar zum 200. Geburtstag von Kunstmuseum Villa Zanders 29. November 2016 Aus dem reichen Oeuvre des Bergisch Gladbacher Malers Johann Wilhelm Lindlar zeigt das Kunstmuseum Villa Zanders zu dessen 200. Geburtstag Werke aus unserer Sammlung. Der am 9.12.1816 in Bergisch Gladbach geborene Johann Wilhelm Lindlar gehört zu den namhaften Vertretern der Düsseldorfer Malerschule. Er war zunächst als Lehrer tätig und wandte sich mit 28 Jahren der Malerei zu. Bis zu seinem Tod im Jahr 1896 unternahm er zahlreiche Reisen in die Alpen und wurde vor allem als „Alpenmaler“ bekannt. Die heroische Natur der schweizerischen Alpen übertrug er im Atelier in idealisierte Landschaften, die noch ganz dem Geist der Spätromantik verpflichtet sind. Unerreichbar ferne Gipfel, dramatische Lichtverhältnisse, schäumende Wasserfälle und staffagenhaft kleine, den Elementen trotzende einsame Wanderer sind die geläufigen Ausdrucksmittel seiner Bildsprache. Lindlar orientierte sich zeitlebens an seinem Lehrer Johann Wilhelm Schirmer. Gestützt auf zahlreiche Naturstudien steigerte er jedoch dessen realistischen Ausdruck. Gemäß eigenen Angaben umfasst Lindlars Werk etwa 500 Gemälde. Sein vielfach in die Neue Welt exportiertes Gesamtwerk ist weitgehend verschollen. Zahlreiche Bildverkäufe tätigte er in den USA, Niederlande, Belgien, Frankreich, England und Deutschland. Da kein Verzeichnis der tatsächlichen Bildverkäufe vorliegt, ist es weitgehend unmöglich, ein Werkverzeichnis zu rekonstruieren. Das Kunstmuseum Villa Zanders besitzt 18 Werke von Johann Wilhelm Lindlar, darunter auch Zeichnungen und Studien. Vita Johann Wilhelm Lindlar 09.12.1816 geboren in Kley, getauft in Paffrath in St. Clemens als eines von 8 Kindern 1830 – 1834 Schulgehilfe an der Schule „Im Ross“, dann Aufnahme in das königliche Lehrerseminar in Brühl. Lehramt an der Domschule zu Köln und künstlerische Studien bei A. Wegelin 1842 Berufung als Lehrer an die Rheinische Ritterakademie Bedburg 1843 Lehre als Zeichenlehrer an höheren Schulen an der Königl. Kunstakademie Düsseldorf (Direktor Wilhelm von Schadow) 1844 Einfluss J.W. Schirmers und Entschluss, Maler zu werden 1845 Aufnahme an die Kunstakademie Düsseldorf in die Klasse von Johann Wilhelm Schirmer (Landschaftsmalerei) 1847 – 1851 eigenes Meisteratelier an der Kunstakademie Düsseldorf 1848 Mitbegründer des Künstlervereins „Malkasten“ in Düsseldorf ab 1851 Freischaffender Maler, Reisen in die Schweiz, Gardasee, Lago Maggiore 1852 Ehrung durch die Königliche Akademie der schönen Künste in Amsterdam 1855 Verlegung des Wohnsitzes nach Düsseldorf, Heirat mit Othilie Dorothea Karoline Asteroth (5 Kinder aus der Ehe) 1856 „Malkasten-Streit“: Der Kampf der freien Künstlerschaft gegen die einseitige Bevormundung durch Schadow hat den Austritt Schadows zur Folge; Lindlar-Porträt von der Hand des Malers Josef Schex 1860 – 70 Teilnahme an zahlreichen Salonausstellungen u.a. in Frankreich 1867 – 71 Geschäftsführer des Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen in Düsseldorf 23.04.1896 gestorben in Düsseldorf | LINDLAR, Johann Wilhelm (I61)
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| 1202 | beteiligte sich am Samtgewerbe des Paris Appiani | ROSALINI, Gian Antonio (I3628)
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| 1203 | Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. | Lebend (I6603)
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| 1204 | Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. | Lebend (I7141)
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| 1205 | Bettina Brentano war das siebte von zwölf Kindern des Großkaufmanns Peter Anton Brentano und seiner zweiten Frau Maximiliane geb. von La Roche. Die aus Italien stammende altadelige Familie war begütert. Sie besaß in Frankfurt am Main in der Großen Sandgasse das später von Bettinas Brüdern geleitete Haus zum Goldenen Kopf, die Zentrale einer blühenden Ex- und Importfirma, von der Bettina ein beträchtliches Erbe zufiel. Von ihren Geschwistern wurde Bettina schon früh „der Kobold“ genannt; der Übername blieb ihr später in der Berliner Gesellschaft. 1793 starb Bettinas Mutter. Die Tochter wurde deswegen bis zu ihrem 11. Lebensjahr (1794–1796) in einem Kloster in Fritzlar – der Ursulinenschule Fritzlar – erzogen. Nach dem Tod des Vaters lebte sie ab 1797 bei ihrer Großmutter Sophie La Roche in Offenbach am Main, später in Frankfurt am Main. Ihre Schwester Kunigunde Brentano war mit dem Rechtsgelehrten Friedrich Karl von Savigny verheiratet und lebte in Marburg, wo Bettina einige Zeit bei ihnen wohnte. 1804 begannen Freundschaft und Briefwechsel mit Karoline von Günderrode. 1806–1808 erfolgte die Herausgabe der Volksliedersammlung Des Knaben Wunderhorn durch ihren Bruder Clemens Brentano und Achim von Arnim und ihre Mitarbeit an Arnims Zeitung für Einsiedler. 1807, in ihrem 22. Lebensjahr, kam es zu einer ersten Begegnung mit Goethe in Weimar. Wieland hatte sie diesem als Enkelin der Sophie La Roche empfohlen. 1810 folgte sie den Savignys nach Berlin. Auf dieser Reise traf sie am 8. Mai in Wien ein und wohnte dort bei ihrer Schwägerin Antonie Brentano, die sie Ende Mai mit Ludwig van Beethoven bekannt machte. Folgt man ihren eigenen Briefen und Erinnerungen, so begegnete sie Beethoven nur dreimal, ehe sie die Stadt am 3. Juni wieder verließ und mit der Familie Savigny nach Prag weiterreiste. Diese Begegnung prägte sie jedoch maßgeblich 1811 heiratete Bettina Brentano Achim von Arnim, den sie bereits in Frankfurt als Freund und literarischen Arbeitskollegen ihres Bruders Clemens Brentano kennengelernt hatte. Die Arnims waren bis zu seinem plötzlichen Tod 1831 zwanzig Jahre verheiratet. Das Paar lebte überwiegend getrennt – während Bettina in Berlin lebte, bewirtschaftete Achim das Gut Wiepersdorf. | BRENTANO, ´Bettina` Elisabeth Catharina Ludovica Magdalena (I52651)
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| 1206 | Bettmaringen wird 1125 erstmals erwähnt, (predium Pathemaringen)[1] und war ein Besitz der Herren von Bettmaringen diese werden mit einem Altman de Batemaringa im Zusammenhang mit dem Kloster Allerheiligen in Schaffhausen erstmals 1092 genannt. Die Brüder Heinrich und Wolfgang, Ritter von Bettmaringen, fielen in der Schlacht bei Sempach. Über die Freiherren von Krenkingen (nobilis vir Hainricus de Chrenchingen miles..)[2] kam Bettmaringen ab 1290 teilweise zu St. Blasien. Zeitweise waren auch andere Geschlechter Teilhaber, so die Im Thurn (1376), die von Erzingen und die von Egbotingen (Ewattingen). Die Grafen von Lupfen hatten die Hohe Gerichtsbarkeit. Bettmaringen wurde 1417 Vogtssitz und war eine eigene Herrschaft von 1613 bis 1806 innerhalb der Grafschaft Bonndorf, gehörte 1432 zum Kloster St. Blasien. 1807 bis 1812 war in Bettmaringen ein Amtssitz des Hauses Baden. Der Amtssitz war das Pfarrhaus.[3] Am 1. Januar 1975 wurde Bettmaringen in die Stadt Stühlingen eingemeindet.[4] Der Flurname Tandlekofen erinnert an eine abgegangene Siedlung. Von 1519 bis 1532 war Johannes Spielmann, ein Sohn aus Bettmaringen, Abt der Benediktinerabtei St. Blasien. | VON BETTMARINGEN, N. (I37036)
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| 1207 | Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. | Lebend (I55822)
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| 1208 | Bezelin von Villingen († 15. Juli 1024; auch Berthold)[1] war laut dem von Wibald von Stablo (1098–1158) vorgelegten Stammbaum Friedrich Barbarossas ein Vorfahre der Zähringer.[2] Seine Mutter war danach Bertha von Bühren,[3] die Tochter des Grafen Sieghard IV. | VON HABSBURG, Luitgagard (I35492)
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| 1209 | Bezeugt ab 1451, kurz vor 18.6.1495 Basel. Sohn Arnolds III., Basler Domherrn, dann Bürgermeisters. Magdalena von Mülinen, Tochter des Hans Wilhelm . Herr zu Arisdorf und Hegenheim. Ritter. 1452/53-94 Basler Ratsherr, 1457-94 einer der letzten adligen Bürgermeister von Basel. Oft Gesandter, so 1466 und 1481 im Streit zwischen der Stadt und dem Fürstbf. von Basel, 1468 beim Waldshuter Frieden sowie 1469-74 bei den Verhandlungen im Vorfeld der Burgunderkriege. 1475 Teilnehmer am Zug nach Neuss. 1475 Abgeordneter an die Tagsatzung in Luzern, 1478 an die Konferenz von Zürich, 1484 zu Ehzg. Sigismund von Habsburg-Österreich nach Innsbruck. B. vertrat Basel häufig an Reichstagen und erwirkte 1471 in Regensburg ein Messeprivileg für die Stadt. | VON BÄRENFELS, Hans (I25376)
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| 1210 | Bezprym war der älteste Sohn von König Bolesław I. aus seiner zweiten Ehe mit einer ungarischen Prinzessin, wahrscheinlich einer Tochter Gézas. Bezpryms seltener Name scheint slawischer, nicht ungarischer Herkunft zu sein. Die Quellen schweigen von Bezpryms Schicksal nach der Scheidung seiner Eltern 987. Nach einer Hypothese soll er Mönch in Pereum gewesen sein (999), nach einer anderen in Ungarn gelebt haben (Veszprém). Nach dem Tode seines Vaters, 1025, der seinen Sohn Mieszko II. aus seiner dritten Ehe mit Emnilda zum Nachfolger und Alleinerben bestimmt hatte, nutzte Bezprym die verzweifelte Lage, in die sein Halbbruder das Königreich Polen durch Kriege mit allen Nachbarn und durch Konflikte mit der Adelsopposition gebracht hatte, zur Realisierung seiner Erbansprüche aus. Er zwang 1031 mit Hilfe russischer Truppen und im Bündnis mit Kaiser Konrad II. seinen Halbbruder, König Mieszko II., zusammen mit dessen jüngstem Bruder Otto, zur Flucht nach Böhmen. Als Nachfolger Mieszkos II. verzichtete er auf Krone und Kroninsignien, die er an Konrad II. auslieferte. Da Bezprym 1032 ermordet wurde, konnte Mieszko II. auf den Thron zurückkehren, musste sich aber 1033 Konrad II. unterwerfen und mit der Aufteilung seines Erbes mit seinem Verwandten Dietrich und Bruder Otto abfinden. | VON POLEN, Herog von Polen Herog von Polen Bezprym (I36252)
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| 1211 | Bianca Lancia die Jüngere könnte die Tochter von Bianca Lancia der Älteren gewesen sein. Womöglich war Manfred I. ihr Vater, ihre wirkliche Abstammung ist jedoch unsicher. Sie wohnte vermutlich im Schloss von Brolo. Friedrich II. heiratete sie kurz vor ihrem Tod (confirmatio matrimonii in articulo mortis), wodurch ihre gemeinsamen Kinder nachträglich legitimiert wurden (legitimatio per matrimonium subsequens). Ein paar Autoren haben behauptet, dass sie die einzige wahre Liebe von Friedrich war, jedoch ist wahrscheinlicher, dass die romantisch wirkende Heirat politischen Zweckes war, um die Bündnispartnerschaft zwischen Manfred II. Lancia und dem Kaiser zu bestärken. Beide waren 1245 exkommuniziert worden und die Familie Lancia bekleidet laut Houben[3] seit 1246 höchste Ämter in Sizilien. | LANCIA, Bianca die Jüngere (I35710)
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| 1212 | Bielstein von Achim Höhler Der Hof Bielstein steht in Zusammenhang mit der alteingesessenen Drabenderhöher Familie Schmidt. In der Drabenderhöher Personenaufnahme von 1675 lebte im Hof Anfang der Kaufmann Peter Schmidt mit seiner Frau Gertrud und acht Kindern. Um 1680 zieht er nach Drabenderhöhe in ein Haus nahe der Kirche (heute Lutter) um. Er muss bereits für homburgische Verhältnisse ein sehr vermögender Mann gewesen sein und war im Eisengeschäft tätig. Dies geht aus einem in Amsterdam geschlossenen Vertrag aus dem Jahre 1694 hervor, als 100 Kanonen und Eisengeschütze, die in der Weiershagener Hütte gegossen wurden geliefert werden sollten. Vermutlich war er auch Teilhaber der Hütte. Sein Sohn Christian Schmidt, geboren 1679, studierte Rechtswissenschaften und wurde Advokat, übte diesen Beruf aber nicht mehr aus. Stattdessen bekleidete er das Amt eines Bergvogts und war seit 1715 Kanzleirat und damit Mitglied der Sayn-Wittgensteinisch-Homburgischen Beamtenschaft. Am 17. November 1726 kaufte er mehrere Grundstücke im Wiehltal im Bereich der Flur „Im Bielstein“ für die Errichtung eines Reckhammers. Dieser Reckhammer stand ungefähr am Standort des abgerissenen Hauses Ehrlicher in der Nähe der Erzquellbrauerei. Das Wasser wurde aus dem Ülpebach über einen Hammerteich und einem Hammergraben zugeleitet. Wie man aus der preussischen Urkatatasterkarte von 1832 entnehmen kann, führte dieser Wassergraben von der Repschenrother Mühle über den Bielsteiner Reckhammer bis an die beiden Reckhämmer am Bielsteiner Hammer und wurde dann der Wiehl zugeführt. Am 04.09.1728 kauft er das Gut Helmerhausen. Wahrscheinlich handelt es sich dabei um einen Vorgängerbau des heutigen Burghauses. Dieses Gut lag etwas abseits des eigentlichen Ortes Helmerhausen, oberhalb des genannen Reckhammers. Diese Annahme unterstützt der Flurname. In den Drabenderhöher Kirchenbüchern wird das Anwesen erstmals 1741 „Aufm Peilstein“ erwähnt. Peilstein war im 17. Jahrhundert auch ein Familienname, der als Herkunftsname zu identifizieren ist. Die Familie des Johan Peilstein wird in den Drabenderhöher Personenaufnahmen aus den Jahren 1675 und 1700 in Immen erwähnt. Vermutlich ist jener Johan aus einem Ort Peilstein/Bielstein nach Immen zugezogen. Der Familienname verschwand dort dann 1736. Wenn es einen Hof Peilstein gegeben haben sollte, dann ist dieser wohl erst im 17. Jahrhundert entstanden, denn weder auf der Merkatorkarte von 1575 noch in homburgischen Steuerlisten des 16. Jahrhunderts erscheint das Gehöft. Vermutlich bezieht sich dabei der Flurname Bielstein auf einen steil aufragenden Stein. Dies untermauert auch die Flurbezeichnung „In der Bielsteiner Leyen“. Ley steht für eine Klippe oder einen Felsen. Dies widerlegt die Annahme, dass sich der Ortsname auf die Bilsteiner Höhlen bei Warstein beziehen könnte, woher die später in Bielstein wohnende Familie Möller stammte. Biel steht auch für die im homburgischen verbreitete Bezeichnung „Bühl“, was „Hügel“ oder eine „Anhöhe“ bezeichnet. Als Peilstein/Bielstein könnte es sich um das Helmerhauser Gut handeln, welches Christian Schmidt 1728 gekauft hat und baute es dann zu einem stattlichen Burghaus um oder neu auf. Bis 1730 muss die Familie Schmidt noch in Drabenderhöhe gewohnt haben, da alle Kinder dort geboren wurden. Bielstein gehörte bereits in das Kirchspiel Wiehl und lag zusammen mit den Weiershagener Höfen, Forst, Hückhausen, Dreibholz und Helmerhausen in der Honschaft Weiershagen. Hätte man dort bereits gewohnt, wären die Kinder nicht in Drabenderhöhe getauft worden. Im Jahre 1732 gibt es einen Hinweis, dass die Familie wahrscheinlich schon in Bielstein lebte. Die Tochter von Christian Schmidt und seine Magd Gertrud Marsch aus Repschenroth sind Taufpaten von Sybilla Gertrud Marsch. Repschenroth war früher eine eigenständige Ortschaft in unmittelbarer Nähe zum Burghaus Bielstein. Vermutlich wurde das Gebäude zwischen 1728 und 1732 errichtet und nicht wie frühere Publikationen berichten um das Jahr 1720. Christian Schmidt starb 1741 und wurde in Drabenderhöhe beerdigt. Mit seiner Frau Maria Catharina Loth aus Schnellhaus/Kirchspiel Honrath hatte er insgesamt elf Kinder. Heinrich Philipp Schmidt heiratete die Pastorentochter Anna Louisa Sixt und zog nach Altena um. Die Tochter Anna Sybilla heiratete den Kaufmann Johann Theodor Möller aus Warstein, Sohn Ludwig Ernst heiratete in die Familie Dörrenberg ein und zog nach Ohl bei Ründeroth. Sohn Gerhard Wilhelm blieb ledig und verstarb in Jena. Die Tochter Maria Elisabeth vermählte sich mit dem Arzt Albert Ferdinand Schöler aus Romberg bei Waldbröl und bewohnte weiterhin die Schmidtschen Stammgüter in Drabenderhöhe. Aus dieser Ehe ging Johannes Wilhelm Schöler hervor, dem späteren Pastor von Drabenderhöhe. Die Tochter Wilhelmina Agnes blieb ledig und laut Möllerschen Familiennachrichten aus dem Jahre 1788 soll sie schwachsinnig gewesen sein. Der jüngste Sohn Friedrich Joachim, vermutlich um 1731 in Bielstein geboren, zog ins Herzogtum Jülich, war dort verheiratet und starb vor 1788. Die Kinder Hermann Peter, Friedrich Carl Emil und Juliana Wilhelmina verstarben bereits im Kindesalter. Friedrich Carl Eberhard heiratete 1752 Sybilla Madgalena Bellingrath, Tochter des damals amtierenden Drabenderhöher Pastors Christian Bellingrath. Friedrich Carl Eberhard war trotz seines Wohnsitzes in Bielstein immer noch mit der Drabenderhöher Kirchengemeinde verbunden. Er wollte sich daher in der Heimat seines Vaters beerdigen lassen. So heisst es in einem Eintrag aus dem Wiehler Kirchenbuch: „Am 15.08.1766 ist Herr Friedrich Carl Schmid auf Peilstein auf Ansuchen nach Drabenderhöhe durch den hiesigen Geistlichen beerdigt worden. Es hat der zeitige Pastor zu Drabenderhöhe und Frau Www. Schmid auf Peilstein einen Revers unterschrieben, aus gestellt an den hiesigen Geistlichen, daß die Überführung des Leichnams nach Drabenderhöhe vor damals und nicht mehr geschehen und auf keinerlei Art denen wiehlischen Geistlichen zur nachteiligen Konsequenz gereichen sollte.„ Sohn Johannes Christian blieb ledig und verstarb in Amsterdam im Jahre 1790. Die Witwe Friedrich Carl Schmidts heiratete dann Friedrich Carl Möller, einem Sohn seiner Tante Anna Sybilla Schmidt. Damit ging dann der Schmidtsche Besitz mit dem Burghaus Bielstein und dem Reckhammer an die Familie Möller aus Warstein über. Die Möllers waren sehr begütert, betrieben Kupferhandel und besaßen Kupferbergwerke und Kupferhämmer. Nach der Hochzeit mit Sybilla Magdalena Bellingrath siedelte er nach Bielstein über. Sie hatten drei Kinder. Sohn Johannes Wilhelm verstarb bereits im Kindesalter, die Tochter Johanna Wilhelmina heiratete den Marienberghausener Pastor Jacob Heinrich Milchsack. Zwei ihrer Söhne, Wilhelm Carl Christian und Friedrich Carl Peter Milchsack waren Fabrikanten und Kaufmänner, die sich um 1840 in Bielstein niederliessen. Sie besassen auch einen der beiden Reckhämmer am Bielsteiner Hammer, den sie durch Erbschaft erhielten. Die anderen beiden Hämmer verblieben im Möllerschen Besitz. Im Jahre 1820 stellten die beiden Eisenhämmer 50.000 Pfund Eisen für Reifen im Wert von 2800 Reichsthalern her. Beschäftigt waren dort drei Arbeiter – der Osemundhammer produzierte 40.000 Pfund Osemund zu einem Wert von 2000 Reichsthalern. Der Sohn Johannes Friedrich Heinrich Möller heiratete Maria Wilhelmine Heuser und wurde 1808 zum ersten Bürgermeister der neu gegründeten Gemeinde Drabenderhöhe ernannt. Ihm folgte 1837 sein Sohn Friedrich Wilhelm, der bis 1863 im Amt war. Das Burghaus wurde somit zum Amtssitz der Bürgermeisterei Drabenderhöhe bis zum Bau des Rathauses im Jahre 1901. Zwischen 1865 und 1869 war das Bürgermeisteramt in Steeg (Weiershagen) und zwischen 1870 bis 1873 in Kehlinghausen ansässig, dann wieder im Burghaus. Die Familen Möller und Milchsack waren offensichtlich auch mit der Drabenderhöher Kirchengemeinde verbunden. In ihren Erinnerungungen von Wihelmine Franziska Elise Schöler, der Tochter des Drabenderhöher Pastors Gustav Schölers aus dem Jahre 1916 schreibt sie: „Fast jeden Sonntag hatten wir Kirchenbesucher zum Mittagessen. Denn weil die Wege weit waren, blieb man gerne bis nach dem Kaffee bei Pastors. Umstände wurden nicht gemacht. Die Familien Möller und Milchsack auf dem Bielstein, die damals auch zur Kirchengemeinde gehörten, waren immer willkommen. Obgleich, soviel ich weiß, keine Verwandschaft in Frage kam, wurde sie aber doch mit „Herr Vetter“ und „Frau Nichte“ angesprochen.“ Vermutlich war es ihr nicht bewusst, das die Nachkommen der Familien Milchsack und Möller mit ihr über die Familie Schmidt in einem Verwandtschaftverhältnis Cousinen und Cousins dritten Grades stand. Das war wohl dann auch der Grund der häufigen Kirchenbesuche in Drabenderhöhe, obwohl beide Familien in Bielstein wohnend der Kirchengemeinde Wiehl angehörten. Im Jahre 1831 erhielt Johannes Friedrich Möller die Genehmigung zum Bau und Betrieb einer Eisenhütte, die etwa im Bereich der Mündung des Ülpebaches in die Wiehl stand. Die Hütte wurde im Jahre 1859 stillgelegt. Die Witwe Karl Kind aus Hunstig erwarb das Gelände und erhielt 1872 die Konzession für eine Wollspinnerei. Da sich die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens nicht den Erwartungen entsprach, entschlossen sich ihr Sohn Ernst Kind und sein Schwager Karl Kattwinkel den Betrieb in eine Brauerei umzuwandeln. Im Jahre 1900 wurde die „Adler Brauerei GmbH“ gegründet und existiert bis heute als „Erzquell Brauerei Bielstein“. Im Jahre 1888 erwarb Karl Kind aus Ründeroth die beiden Hämmer – der eine war noch im Betrieb, der milchsacksche Hammer war bereits teilweise schon verfallen und stand schon seit Jahren still. Die Entwicklung führte vom reinen Hammerwerk über ein Tiegelstahlwerk zum Elektrostahlwerk der heutigen Firma Kind & Co., Edelstahlwerk. Durch die Ansiedlung von Industrie entwickelte sich der einstmal kleine Ort zur grössten Ansiedelung im Bereich der Gemeinde Drabenderhöhe. 1817 10 Einwohner, 1 Haus 1828 11 Einwohner, 1 Haus 1831 13 Einwohner. Hier befindet sich eine Eisenschmelzhütte, in welcher Roh-, Schmiede- und Gußeisen, roher und raffinierter Stahl und Waaren fabriziert 1843 Hof nebst einer Eisenhütte und 3 Hämmer, 31 Einwohner in 3 Häusern 1868 31 Einwohner, Eisenhütte 1871 15 Einwohner, 3 Häuser 1885 24 Einwohner, 5 Häuser und Bielsteiner Hammer 8 Einwohner, 1 Haus 1900 63 Einwohner, 3 Häuser und Bielsteiner Hammer 7 Einwohner | SCHMIT(T), Christian (I5358)
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| 1213 | Bierbrauer in Weinheim, Brauerei-Direktor 1898, dann Brauereibesitzer in Eberstadt bei Darmstadt er heiratet in 2. Ehe Emilia Friederike Müller aus Lauterbrunnen, Kanton Bern/CHE; + Weinheim 09.07.1909 Kinder: - Otto Heinrich *1887, + 1894 - Ida Margaretha * 1889, + München 1967 - Emilia Elisabeth * 1896, + 1973 Lausanne, CHE siehe Stammfolge Metz 1. Generation Blatt 1/1, Stadtarchiv Weinheim https://www.weinheim.de/startseite/stadtthemen/stadtarchiv.html Stammfolge Metz 2. Generation Blatt 2/2, Stadtarchiv Weinheim https://www.weinheim.de/startseite/stadtthemen/stadtarchiv.html Stammfolge Metz 3. Generation Blatt 3/1 (Hans Michael Metz) und, Stadtarchiv Weinheim https://www.weinheim.de/startseite/stadtthemen/stadtarchiv.html Stammfolge Metz 4. Generation 2. Anna Elisabeth Metz heiratet Johann Stephan Metz siehe Blatt 3/6 6. Johann Georg Metz Blatt 4/1 , Stadtarchiv Weinheim https://www.weinheim.de/startseite/stadtthemen/stadtarchiv.html 5 Generation: 1. Johann Philipp Metz und Maria Margaretha Schuhmann siehe Blatt 5/10 6. Generation Blatt 6/16 7. Generation 5. Johann Valentin Metz siehe Blatt 7/9 | METZ, Valentin IX. (I976)
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| 1214 | Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. | Lebend (I55967)
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| 1215 | Bilichild (in Frankreich auch Bilichilde, wie auch Bilithilde, Bilichildis und Bilihildis) (* um 654; † (ermordet) 675) war eine fränkische Königin und Ehefrau von Childerich II., dem König von Austrasien. Bilichilds Eltern waren Sigibert III. von Austrasien und Chimnechild, deren Herkunft unbekannt ist. Bilichild hatte einen Bruder namens Dagobert. 662 wurde Bilichild noch im Kindesalter mit ihrem Halbvetter Childerich verheiratet, einem der drei Söhne von Chlodwig II., dem König von Neustrien, und seiner Ehefrau, Königin Bathilde. Durch die Heirat mit Bilichild sollte Childerichs Herrschaft über Austrasien legitimiert werden, denn Bilichilds Bruder Dagobert lebte inzwischen im Exil und wurde bei der Erbfolge übergangen. Die Regentschaft über Austrasien während der Minderjährigkeit des Königspaars übernahm Bilichilds Mutter Chimnechild.[1] 673 wurde Childerich nach dem Tod seines älteren Bruders Chlothar III. auch König von Neustrien und vereinigte somit das gesamte Reich der Merowinger unter seiner Herrschaft.[2] Im Herbst 675 wurden Bilichild und ihr Mann bei der Jagd infolge einer Adelsverschwörung umgebracht, die vom neustrischen Adligen Bodilo ausging. Dieser war von Childerich zu einer ehrenrührigen Strafe verurteilt worden. Zu Bodilos Mitverschwörern zählten Amalbert, der vermutlich Graf von Noyon war, und Ingobert. Bei der Ermordung des Königspaars wurde auch Bilichilds etwa fünfjähriger Sohn Dagobert getötet. Des Weiteren wird berichtet, dass Bilichild damals mit einem weiteren Kind schwanger war. Lediglich ihr Sohn Chilperich, der vermutlich nicht bei der Jagdgesellschaft war, überlebte und wurde unter dem Namen Daniel zunächst in ein Kloster gebracht.[2][3] Bischof Ouen (Audoin) von Rouen ließ die Leichname der Königsfamilie nach Paris bringen und in der Abtei Saint-Germain-des-Prés, der Königsnekropole der Franken, beerdigen.[2] Dort wurden auch Bilichilds und Childerichs Sarkophage 1656 wiederentdeckt.[3][4] | VON FRANKEN, Bilichild (I36703)
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| 1216 | Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. | Lebend (I7343)
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| 1217 | Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. | Lebend (I60287)
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| 1218 | Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. | Lebend (I7210)
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| 1219 | Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. | Lebend (I60290)
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| 1220 | Biografie Seine Herkunft ist nicht gesichert; als möglicher Vater wird Boggis angegeben. Eudo hatte zwei Söhne, Hunoald und Ato (Hatto), dazu möglicherweise eine Tochter mit Namen Lampegia. Nominell war Eudo vom Frankenkönig abhängig. Seine Herrschaft dürfte etwa um 700 als Nachfolger von Lupus begonnen haben. Chilperich II. und sein Hausmeier Raganfrid wandten sich nach ihrer Niederlage gegen Karl Martell bei Vincy am 21. März 717 an Eudo und baten ihn um ein Bündnis; dafür boten sie ihm die Anerkennung als rex, also die rechtliche Unabhängigkeit vom Frankenreich. Karl konnte allerdings nicht geschlagen werden. Nach einer verlorenen Schlacht 718/19 Soissons lieferte Eudo Chilperich an Karl aus. Eudo schloss daraufhin einen Freundschaftsvertrag mit Karl und erhielt das erbliche Recht am Herzogtum. Die über die Pyrenäen vorstoßenden Mauren besiegte Eudo im Jahr 721 in der Schlacht von Toulouse. Der Liber Pontificalis, die Geschichte der Bischöfe von Rom, erwähnt diesen Erfolg und erklärt ihn mit den Geschenken – Stücke von geweihten Schwämmen – die man dem Herzog und seinen „Franken“ geschickt habe. Diese Nachricht zeigt, dass der Herzog von Aquitanien, wie auch der von Bayern, bereits eigene Beziehungen zur Kurie unterhielt. Der Sicherung vor weiteren arabischen Angriffen soll ein Bündnis mit dem von den Arabern abgefallenen Berber-Fürsten Uthman ibn Naissa („Munuza“) Munnuz gedient haben, der die Tochter Eudos heiratete. Dieser historisch nicht belegte Fürst soll 731 von Abd ar-Rahman, dem Statthalter von Al-Andalus besiegt worden sein. Anschließend marschierte ar-Rahman mit seinen maurischen Truppen Richtung Tours und fügte Eudo 732 bei Poitiers eine schwere Niederlage zu. Am Ende gewannen aber die Truppen unter Karl Martell und Eudo die Schlacht an der Römerstraße von Tours nach Poitiers bei Châtellerault an der Vienne, wodurch der Vormarsch der Muslime in Westeuropa gestoppt wurde. Siehe auch Geschichte Spaniens: Al-Andalus Falsche Merowinger | VON AQUITANIEN, Eudo (I61407)
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| 1221 | Biografie Thüring III.,[1] der einer Elsässer Linie des alten Aargauer Adelsgeschlechts entstammte, war das einzige Kind von Thüring II. von Hallwyl (* um 1380/91; † 1460/61),[2] der als Feldhauptmann der Habsburger ab 1443 im Alten Zürichkrieg (1439–1446) bekannt war, und Margaretha von Masmünster (Munster) (* um 1390; † 1427). Über seine Grossmutter Katharina von Wolfurt (* um 1360; † um 1413) und seine Mutter besass er einigen Eigenbesitz im Elsass. Dort besass er in Thann im Sundgau und mit der Herrschaft Landser im Harthwald (ab 1454) in althabsburgischem Gebiet Pfänder sowie auch nach der eidgenössischen Eroberung des Aargaus 1415 Anteile am dortigen Familienbesitz, welche allerdings bis 1437 durch seinen Vater Thüring II. an seine Vertreter im Berner Aargau verkauft wurde. Er war verheiratet mit Dorothea von Ratsamhausen zum Stein (* 1447–1462, † 1467); die Ehe blieb kinderlos. Thüring III. verfolgte eine ähnliche Laufbahn wie sein Vater. 1444 wurde er im Alter von 17 Jahren zum Ritter geschlagen und machte im gleichen Jahr während des Alten Zürichkriegs (1439–1446) bei den Überfällen des Hans von Rechberg gegen die 7 Alte Orte von sich reden. 1445 wurde er mitsamt seinem Vater und einer Anzahl anderer Adeligen von der Stadt Basel aufgrund ihrer den Eidgenossen feindlichen Gesinnung vom Wohnrecht in der Stadt auf immer ausgeschlossen.[3] 1447 wurde er württembergischer Rat, 1448 verkaufte er zusammen mit seinem Vater die Herrschaft Blumenegg an die Abteien Reichenau und St. Blasien. 1448 bis 1464 bekleidete er wie zuvor sein Vater das Amt des Land- und Erbmarschalls in den österreichischen Vorlanden, ein Amt, das die Herren von Hallwyl bereits seit 1300 ausübten und mit einigem Prestige verbunden war. 1449 bis 1450 wurde er von Herzog Albrecht VI. von Österreich (1418–1463), der ihn 1450 zudem als Landvogt der Herrschaft Ensisheim einsetzte, als Hauptmann nach Freiburg im Üechtland entsandt, um dem wachsenden Einfluss der Stadt Bern und des Herzogtums Savoyen auf die Stadt aufgrund des unlängst verlorenen Freiburgkriegs entgegenzuwirken und die dortige Herrschaft zu erhalten. Er trat dort an die Spitze eines neu gebildeten Rates, welcher durch den Einfluss Berns in der Folge dann wieder durch den alten Rat ersetzt wurde. Aufgrund der zunehmend gegen die Habsburger eingestellten Bevölkerung von Freiburg verliess er die Stadt mitsamt den Besatzungstruppen, offenbar nicht ohne sich auf Kosten der von ihm beim Abzuge getäuschten Bürger zu bereichern. 1452 begab sich Freiburg entgegen dem Willen Berns in die Schirmherrschaft von Savoyen. Zwischen 1455 und 1458 war Thüring unter Herzog Albrecht VI. oberster Hauptmann in den Vorlanden. 1458 gehörte er zum Rat des Bischofs von Strassburg, Ruprecht von Pfalz-Simmern und befand sich ab diesem Jahr im Dienst von Herzog Sigmund von Österreich-Tirol (1427–1496), durch welchem er zwischen 1461 und 1463 nochmals das das Amt des obersten Hauptmanns in den Vorlanden bekleidete. Im Herbst 1460 verteidigte er als Kommandant im Einvernehmen mit der Stadt Winterthur diese erfolgreich gegen die Eidgenossen, als er bereits im August dieses Jahres zusammen mit Herzog Sigmund von Papst Pius II. mit dem Kirchenbann belegt wurde. Die Stadt konnte sich in der zweimonatigen Belagerung behaupten, wurde dann 1467 aufgrund der notorischen Geldnot der Habsburger endgültig an die Stadt Zürich verpfändet. Thüring blieb im Dienst Herzog Sigmunds und war 1462 Landvogt in der Grafschaft Hohenberg und zwischen 1464 und 1468 war er als Landvogt im Elsass, Sundgau, Breisgau und im Schwarzwald tätig. Bei Ausbruch der Fehde gegen Mülhausen und dem darauf folgenden Waldshuterkrieg 1468 spielte er aufgrund seines Amtes als habsburgischer Dienstmann eine bedeutende Rolle. Thüring III. starb 1469 in Thann ohne direkte Nachkommen, so dass der Thüring’sche Familienzweig, der eine enge Bindung an Bern und die Eidgenossen stets vermied, mit ihm endete. Zu einer Annäherung der Hallwyler an die Eidgenossenschaft kam es erst mit der Verpfändung der habsburgischen Vorlande an das Herzogtum Burgund im Vertrag von St. Omer am 9. Mai 1469 und durch den Burgrechtsvertrag von Walter VII. (* vor 1450; † 1513) mit Bern und Solothurn 1470.[4] | VON HALLWIL, Thüring III. (I32022)
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| 1222 | Biografie und Wirken Johanna war das vierte von sieben Kindern des jüdischen Kaufmanns Marcus Hertz Schwabe (1766–1862) und seiner Ehefrau Henriette, geb. Lazarus (1768–1826). Als sie sechs Jahre alt war, übersiedelten die Eltern, die zum Kreis des Reformjudentums gehörten, nach Hamburg. Die Hansestadt hatte durch ihre Einverleibung ins Napoleonische Reich Ende 1810 den Juden vorübergehend volle bürgerliche und politische Gleichberechtigung gebracht. Johanna erhielt Privatunterricht, zuerst von der Mutter und dann von einer Hauslehrerin, in Sprachen, Handarbeiten und Religion. Großen Wert legte man auf die Förderung ihrer musikalischen Begabung. Sie spielte sehr gut Klavier, Geige sowie Harfe, war ferner eine hervorragende Sängerin. Am 9. September 1827 heiratete Johanna Schwabe den jüdischen Kaufmann Moritz David Goldschmidt (1794–1881). Aus der Ehe gingen acht Kinder hervor; darunter die Söhne Otto Goldschmidt (1829–1907), der ein berühmter Klaviervirtuose, Komponist und Dirigent wurde und mit der gefeierten schwedischen Sängerin Jenny Lind verheiratet war, sowie den Sohn Alfred Oscar Goldschmidt (1841–1891), dessen Sohn Arthur Goldschmidt (1873–1947) und Enkel Georges-Arthur Goldschmidt es jeweils zu eigener Bekanntheit brachten. 1847 begann Johanna Goldschmidt, literarisch und sozial zu wirken. Sie veröffentlichte anonym den fiktiven Briefwechsel zwischen einer Jüdin und einer christlichen Adligen: Rebekka und Amalia. Briefwechsel zwischen einer Israelitin und einer Adeligen über Zeit- und Lebensfragen. Die Publikation sollte weitreichende Auswirkungen zeitigen, hatte die Autorin doch im fünften Brief den Plan eines Frauenbildungsvereins entworfen, der auf die sittliche Hebung des weiblichen Geschlechts wirken und die begüterten, gebildeten Frauen bestimmen sollte, für die minder Bemittelten und Arbeitenden einzutreten, besonders aber danach zu streben, der weiblichen Jugend über die beísherige [sic] Beschränkung hinaus eine menschliche Bildung zu geben (Morgenstern 1889, S. 325, s. u.). Diese Idee stieß auf großes Interesse und so kam es 1848 zur Gründung des Frauenvereins zur Bekämpfung und Ausgleichung religiöser Vorurteile. Der Verein löste sich allerdings bereits 1849 wieder auf. Die Frauen engagierten sich danach für die Hochschule für das weibliche Geschlecht oder in einem Vorläufer des Hamburger Fröbelvereins. Als verantwortliche Mutter war Johanna Goldschmidt an pädagogischen Fragen interessiert. Im Selbststudium hatte sie sich mit vielen großen Pädagogen von Jean-Jacques Rousseau über Johann Heinrich Pestalozzi, Jean Paul bis zu Adolph Diesterweg und anderen Zeitgenossen beschäftigt. Aus den gewonnenen Erkenntnissen heraus veröffentlichte sie 1849/1851 das zweibändige Werk Muttersorgen und Mutterfreuden. Worte der Liebe und des Ernstes über Kindheitspflege. Von einer Mutter. Darin plädierte sie für eine religiöse Toleranz in der Kindererziehung, vertrat u. a. die Ansicht, dass Kinder nicht durch ihnen unverständliche Ge- und Verbote in ihren Aktionslust gehemmt und nicht zu blindem Gehorsam gezwungen werden sollten: Das bedeutet keineswegs Verzicht auf Autorität, doch soll diese aus dem Vertrauen zu einer Mutter entstehen, die immer wahrhaftig ist und dem Kind, seinem Entwicklungsstand entsprechend, ihren Standpunkt erklärt. Seinen Fragen soll sie sich stellen, nicht aber ein ausuferndes Räsonieren erlauben. Nachgiebigkeit und 'weibisches Verziehen', meint die Verfasserin, sei die 'Parodie wahrer Liebe' und erziehe zu kleinen Tyrannen (Grolle 2000, S. 73). Seit 1848 stand Johanna Goldschmidt mit Friedrich Fröbel in brieflichem Kontakt, den sie 1849 in Bad Liebenstein persönlich kennengelernt hatte. Folgend setzte sie sich für den Kindergarten und dessen Verbreitung sowie die Ausbildung von Kindergärtnerinnen ein. Auf ihre Initiative kam der seinerzeit umstrittene Pädagoge November 1849 nach Hamburg, um dort 22 Kindergärtnerinnen auszubilden sowie einen Kindergarten einzurichten. Ihre 1853 veröffentlichte Streitschrift Zur Sache Friedrich Fröbel’s sorgte für Furore. Darin verteidigte sie ihr pädagogisches Vorbild gegen ungerechte Vorwürfe. 1860 gründete Johanna Goldschmidt im Verbund mit weiteren bedeutenden Hamburger Persönlichkeiten den Hamburger-Fröbel-Verein. Dieser hatte zur Aufgabe, junge Mädchen als Familienkindergärtnerinnen heranzubilden sowie die Fröbel’sche Erziehungslehre zu verbreiten. Dem Seminar wurde ein eigener Kindergarten als Übungsstätte angegliedert. Über die neue Ausbildungsstätte konstatierte Johanna Goldschmidt: Es war nöthig, Apostel der neuen Erziehungslehre in die Familien zu senden, zumal da, wo man keine Kindergärten haben konnte, auf Gütern, an kleinen Orten usw. Diesem Bedürfnisse Rechnung tragend, ... eröffnete 1860 (der Hamburger-Fröbel-Verein einen) Cursus zur Ausbildung von Familien-Kindergärtnerinnen. der Name sollte sofort Bestimmung und Stellung der Betreffenden ausdrücken und weder Kindermädchen noch Kinderpflegerin schien uns das richtig festzustellen, was wir bezwecken wollen. Der Curs begann mit 16 Schülerinnen und wir erreichten mit diesen für den Anfang Alles, alles was wir erwarten konnten; sie wurden nach beendigter Lehrzeit gut placirt und bewährten sich zum theil als ihrer Aufgabe völlig gewachsen (Goldschmidt 1871/1872, S. 34). Johanna Goldschmidt selbst unterrichtete die jungen Mädchen und Frauen und zeichnete für die Leitung der Ausbildungsstätte verantwortlich. Diese besteht heute noch als Staatliche Fachschule für Sozialpädagogik I (Fröbelseminar). Als sie immer mehr Kompetenzen zugunsten der jungen Lehrerin Anna Wohlwill abgeben musste, trat Johanna Goldschmidt von der Schulleitung zurück und widmete sich den Rest ihres Lebens dem Hamburger-Fröbel-Verein. Ehrungen Ihr wurde von der Stadt Hamburg ein Frauenort gewidmet.[1] | SCHWABE, Johanna (I60517)
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| 1223 | Biographie Das ursprüngliche Haus der Familie Avery wurde im Jahr 1656 erbaut. Auch als „The Hive“ bezeichnet und wurde über viele Generationen weitergegeben, bis das Haus am 20. Juli 1894 abbrannte.[1] Kapitän James Avery wurde 1620 in der Grafschaft Cornwall geboren und war der Sohn von Christopher Avery. James Avery wurde am 22. April 1621 in einem kleinen Dorf namens Wolborough in der Grafschaft Devon getauft. 1630 oder 1631 segelte er mit seinem Vater nach Amerika und lebte mehrere Jahre mit ihm in Gloucester, Massachusetts. James war das einzige Kind von Christopher und Margaret Avery, das nie nach Neuengland kam. Tatsächlich starb sie 1626 und Christopher Avery heiratete Alice Berdon 1630 in England. Trotzdem ließ Christopher Alice in England zurück und kehrte nie mehr zurück. Am 10. November 1643 wurde James offiziell mit einer Frau namens Joanna verheiratet. James Avery war einer der ersten Landbesitzer in Gloucester. Er ging nach Pequot, dem heutigen New London, Connecticut, und kaufte dort Land, kehrte nach Gloucester zurück, verkaufte 1651 seine Besitztümer an seinen Vater und kehrte im März desselben Jahres nach New London zurück. Im New London Book of Grants finden sich Aufzeichnungen über die verschiedenen Pakete, die James Avery geschenkt wurden. Gleichzeitig erhielt er 16 Acres Hochland und im Jahr 1661 zwanzig Acres Hochland. Zwei Jahre später verkaufte er sein Land in der ersten Liga an Herrn Blinman. Später in diesem Jahr erhielt er eine Farm in South Groton, lebte aber weiterhin mit seiner Familie auf der Westseite des großen Flusses. Im Jahr 1653 sicherte er sich eine weitere Farm, eine der „Pocketannock Grants“, weiter flussaufwärts in der heutigen Stadt Ledyard. Um 1656 baute und bewohnte er „The Hive of the Averys“.[2] Von 1656 bis 1680 war er zwölfmal Stellvertreter des General Court of Connecticut. Außerdem diente er 20 Jahre lang als Stadtverordneter.[3] James Avery wurde bald in militärischen Angelegenheiten aktiv und wird allgemein mit dem Titel Fähnrich, Leutnant oder Kapitän bezeichnet. 1665 wurde er zum Leutnant und 1673 zum Hauptmann ernannt. Während der Indianerkriege um New London führte Kapitän James Avery Truppen an, darunter James Avery Jr., John Avery, Thomas Avery und Ephraim Avery. Zu den vielen Kriegen, die sie führten, gehörten der König-Philipps-Krieg sowie der Franzosen- und der Indianerkrieg. Am 25. November 1675 wurde Kapitän Avery vom Rat zum fünften Kommandeur der Vereinigten Armee ernannt, die gegen die Indianer vorgehen soll. (Conn. Col. Rec. 2:386).[2][3] Die Pequot-Verbündeten standen unter dem Kommando von James Avery. Der fähige Pequot-Stamm, der einige Jahre zuvor von den Engländern fast ausgerottet worden war. Das Pequot Fort, das 1637 von Kapitän John Mason als Kommandeur der Connecticut-Truppen und ihrer Mohegan- und Narragansett-Verbündeten eingenommen wurde, lag am Mystic River, an der Ostlinie von Groton. James Avery war in den zivilen Angelegenheiten der Stadt und Kolonie ebenso prominent wie in militärischen Angelegenheiten. Am 28. September 1669 wurde auf Anordnung des Gerichts eine Liste der Namen der Freemen von New London erstellt, und auf dieser Liste steht der Name James Auerye an erster Stelle.[2] In Pequot schien sich Kapitän Avery sofort aktiv an privaten Angelegenheiten beteiligt zu haben. Viele Jahre lang wurde sein Name als Kommissar für New London in Urkunden und Landgewährungen eingetragen. Er wurde am 8. Oktober 1663 zum Kommissar ernannt und fungierte von diesem Zeitpunkt an bis 1695 ununterbrochen als einer der Richter des Bezirksgerichts. Die Jahre 1671 und 1673 waren die einzigen Jahre, in denen er nicht diente. Im Jahr 1871 wurde veröffentlicht, dass von 545 Vertretern der Stadt Groton 104 Nachkommen von Captain James Avery waren.[2] Nach der Thronbesteigung von William und Mary im Jahr 1688 berief Connecticut seinen Generalgerichtshof ein, ohne auf Anweisungen der Heimatregierung zu warten. Zu den wenigen entschlossenen Männern, die reagierten und bis 1689 dienten, gehörte Kapitän James Avery aus New London. In den oben genannten dreißig Jahren, von denen James Avery zwanzig Jahre lang Stellvertreter war, verabschiedete das Gericht viele kluge und hilfreiche Gesetze. Die Indianer wurden besiegt oder befriedet und Connecticut wuchs von der Schwäche zur Stärke. Ihr Grundstein war gut gelegt und zu ihren Meistern gehörte auch James Avery James Avery war in Angelegenheiten der Kirche prominent und es gibt zahlreiche Hinweise auf ihn in diesem Zusammenhang. Das von Rev. Mr. Bradstreet geführte Kirchenbuch beginnt am 5. Oktober 1670, dem Tag der Ordination. Es beginnt mit Folgendem: „Mitglieder der Kirche, Leutnant James Avery und seine Frau, Thomas Miner und seine Frau, James Morgan, Senior und seine Frau.“[2] In seinem berühmten Tagebuch erwähnt Thomas Minor (23 April 1608 – 23 October 1690) häufig James Avery, mit dem ihn die Heirat seiner drei Kinder verbinden sollte. Von James Avery wurde erwartet, dass er die spirituellen Interessen der Kirche wahrnahm. Damals gab es eine enge Verbindung zwischen Kirche und Staat, die beide Teil des anderen waren. Die Kongregationskirche war vollständig „etabliert“, völlig orthodox und die einzige, die gesetzlich anerkannt war. Das Gehalt des Geistlichen wurde durch öffentliche Steuern erhöht. Bereits 1678 beantragten die Menschen auf der Ostseite des großen Flusses (Themse) durch James Avery beim Gericht eine eigene Kirche und einen eigenen Geistlichen. Im Jahr 1687 wurde nach anhaltenden Petitionen, in denen James Avery eine herausragende Rolle spielte, angeordnet, dass sie dies für die Zukunft tun sollten haben die Freiheit, den Pfarrer der Stadt einzuladen, an jedem dritten Sabbat in den vier widrigsten Monaten des Jahres auf ihrer Seite des Flusses zu predigen. Das damit begonnene Werk wurde von seinen Söhnen weitergeführt und 1702 wurde die Kirche auf der Ostseite des Flusses, für die er so lange gearbeitet hatte, Wirklichkeit. Obwohl er den glücklichen Abschluss seines Vorhabens nicht mehr erlebte, gilt er zu Recht als einer der Gründer der First Church of New London. In den zweihundert Jahren seitdem war die Organisation in vier Gebäuden untergebracht. Der vierte wurde 1902 fertiggestellt. Seine Mauern bestehen aus Feldsteinen, die von den vielen Avery- und anderen Bauernhöfen in Groton gesammelt wurden. Das Gedenkfenster vor der Kirche ist von seinen Nachkommen Kapitän James Avery gewidmet, in dessen aktivem Gehirn die Idee einer Kirchenorganisation östlich des „Großen Flusses“ entstand.[2] Letzte Jahre und Tod Im Jahr 1693 bereitete James Avery ein angenehmes Alter vor. Er übertrug sein Land jedem seiner Söhne, traf aber eine letzte Bestimmung, wie aus seiner Urkunde hervorgeht: „Dass ich, der besagte James Avery senior, das nördliche Ende des Wohnhauses während meines Lebens und des Lebens meiner Frau Johanna Avery und auch den vollen Teil oder einen halben Teil des reinen Produkts oder der Steigerung des gesamten Landes während meines Lebens und des Lebens meiner Frau Johanna Avery behalte.“ Johanna war die Mutter aller Kinder von James Avery. Dieses Testament wurde auf den 6. Mai 1693 datiert. Somit können wir sicher wissen, dass seine Frau Johanna im Jahr 1693 lebte, ihr Todesdatum ist jedoch bis heute nicht bekannt. James Avery starb am 18. April 1700 und wurde auf dem Avery-Morgan-Friedhof beigesetzt.[2] Nachkommen Avery hat Tausende lebender Nachkommen. Zu seinen Nachkommen zählen John D. Rockefeller Sr. und Jr., Gouverneur und Vizepräsident Nelson Rockefeller, der amerikanische Senator Jay Rockefeller, der mit dem Canadian Academy Award ausgezeichnete Drehbuchautor und Regisseur Roger Avary und Jeffrey Donald Avery. zu Thomas Minor: In Charlestown, Minor met Grace Palmer, whom he married in 1634. She was the daughter of Walter Palmer.[4] The couple eventually had seven sons and three daughters: John Minor (1635-1719) Clement Minor (1639-1700) Thomas Miner (1640-1662) Ephraim Miner (1642-1724) Joseph Miner (1644-1712) Manassah Minor (1647-1728) Ann Minor (1648-?) Marie Minor (1651-1660) Samuel Minor (1652-1682) Hannah Minor (1655-1721) | AVERY, James (I55134)
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| 1224 | Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. | Lebend (I60899)
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| 1225 | Biographie Herkunft Odo war der zweite von mindestens drei Söhnen des Grafen Odo I. von Blois († 996) und dessen Ehefrau Bertha von Burgund († nach 1010). Nach dem Tod des Vaters übernahm Odos älterer Bruder Theobald II. das ausgedehnte Erbe des Hauses Blois, sein jüngerer Bruder Roger war für eine geistliche Laufbahn vorgesehen und wurde 1002 zum Bischof von Beauvais geweiht. Die Brüder waren beim Tod des Vaters noch unmündig, woraus sich eine kritische Situation für das Haus Blois entwickelte, war doch Odos Familie in eine Fehde mit den ihnen benachbarten Grafen von Anjou verwickelt. Aus diesem Grund ging beider Mutter noch im selben Jahr eine neue Ehe mit König Robert II. ein, der die Brüder an seinem Hof aufnahm und zu ihren Gunsten Einfluss auf Anjou nahm. Kampf gegen Normannen und Angeviner Um die Jahre 1003 bis 1004 heiratete Odo eine Tochter des Normannenherzogs Richard I., die ihm die Hälfte der Grafschaft Dreux als Mitgift in die Ehe brachte. Nach dem Tod seines Bruders 1004 wurde Odo schließlich alleiniger Erbe seiner Familie und führte gleich einen Krieg gegen seinen Schwager Herzog Richard II. von der Normandie, da dieser die Mitgift seiner 1005 verstorbenen Schwester zurückforderte. Nach seiner Niederlage bei Tillières-sur-Avre wurde Odo von seinem königlichen Stiefvater aber gerettet und konnte Dreux dennoch behalten. Die Lage änderte sich jedoch, nachdem sich der König von Odos Mutter aus kirchenrechtlichen Gründen (sie war seine Cousine 2. Grades) um 1005 hatte scheiden lassen müssen und stattdessen Konstanze von Provence geheiratet hatte; diese stand familiär über ihre Mutter den Anjous nahe, deren Einfluss am königlichen Hof in der Folge wieder zunahm. Da der König aber zu Bertha weiterhin ein außereheliches Verhältnis führte, wurde der Hof nun in zwei Parteien gespalten, die sich jeweils aus dem familiären Anhang der beiden Frauen bildeten. Als Odos gefährlichster Gegner Graf Fulko III. von Anjou (gen.: Nerra) 1008 zu einer Pilgerreise in das Heilige Land aufgebrochen war, nutzte er die Gelegenheit und griff Fulkos Burgen in der zwischen den beiden Häusern lang umstrittenen Touraine an. Fulko schlug nach seiner Rückkehr zurück und stellte Odo im Juli 1016 zur Schlacht bei Pontlevoy, wo Odo nach anfänglichen Erfolgen eine schwere Niederlage hinnehmen musste, nachdem der Graf Herbert I. von Maine auf Fulkos Seite in den Kampf eingegriffen hatte. Odo musste die Touraine wieder Fulko überlassen, doch die Feindschaft zwischen beiden Grafen sollte fortbestehen. Erwerb der Champagne Besitzungen Odos in gelb Im Westen durch den Grafen von Anjou aufgehalten wandte Odo seine Expansionsbestrebungen nun nach Osten, wo sich mit dem erbenlosen Tod seines Cousins zweiten Grades, Graf Stephan (Étienne) I. von Meaux-Troyes, 1019/1021 neue Möglichkeiten boten. König Robert II. beabsichtigte diese wirtschaftlich so bedeutenden Territorien als erledigte Lehen der Krondomäne hinzuzufügen, doch Odo erhob einen Anspruch auf die Nachfolge des Verstorbenen und sicherte sich bis 1023 durch seine militärische Überlegenheit die Herrschaft über Meaux und Troyes. Das Verhältnis zwischen Odo und seinem ehemaligen Stiefvater war fortan belastet, denn König Robert II. erkannte Odos Machtzuwachs nicht an. Noch im Jahr 1023 gelang es ihm, Odo zur Aufgabe seiner Grafenrechte in Reims zugunsten des Erzbischofs von Reims zu nötigen, ebenso verlor Odo die Grafschaft Dreux an den König. Doch im Vergleich zu Odos Gewinn fielen diese Verluste kaum ins Gewicht, denn mit dem Besitz von Meaux und Troyes, der bald auch von König Robert II. anerkannt wurde, begründete Odo die Umklammerung der Krondomäne durch sein Haus, die noch für weitere zweihundert Jahre fortbestehen sollte und seiner Familie einen bedeutenden Einfluss auf die weitere Politik des französischen Mittelalters sicherte. Da diese beiden Grafschaften den größten Teil des alten karolingischen Dukats der Champagne einnahmen, wurde dieser Begriff bald auch zusammenfassend auf diese übertragen, aber erst Odos Enkelsohn Hugo nahm den Titel eines „Grafen von Champagne“ an. Odo selbst übernahm auch den Titel eines „Pfalzgrafen der Könige der Franken“ (Comes palatinus Francorum regis), welcher mit dem Besitz von Troyes verbunden war, der sich vom Titel „Graf der Franken“ (Comes francorum) ableitete. Dieser war einst von König Lothar an den Grafen Heribert dem Alten verliehen worden, um die Ebenbürtigkeit von dessen Familie mit den fränkischen Königen der Karolinger (rex francorum) und den fränkischen Herzögen der Robertiner (dux francorum) zu untermauern. Da das fränkische Dukat mit der Übernahme des Thrones durch die Robertiner bzw. Kapetinger faktisch nicht mehr bestand, galten die Pfalzgrafen im Rang der Krone am nächsten stehend. Kampf um Sens In den folgenden Jahren flammte der Konflikt gegen Anjou wieder auf, wobei Odo mit dem Verlust der Burg von Saumur 1025 und einem gescheiterten Rückeroberungsversuch von Amboise 1027 jedoch weitere Niederlagen gegen Fulko Nerra hinnehmen musste. Das Eingreifen seines Schwiegersohnes Alain III. von der Bretagne, der Le Lude belagerte, blieb folgenlos. Odo konzentrierte seine Bemühungen daher auf den Gewinn einer geographischen Verbindung zwischen seinen zwei Herrschaftszentren Blois-Chartres-Tours und Meaux-Troyes, die beide durch die Krondomäne voneinander getrennt waren. Einen ersten Schritt dazu hatte er bereits 1015 getan, als er die Grafschaft Beauvais seinem Bruder Bischof Roger von Beauvais überließ, der ihm im Tausch dafür Sancerre gab. Als Nächstes betrieb Odo die Errichtung seiner Herrschaft über Sens, das zugleich eine Grafschaft und Sitz eines Erzbistums war. Neben der geostrategischen Bedeutung sollte damit auch der Verlust des prestigeträchtigen Erzbistums von Reims gemildert werden. Die Gelegenheit für diesen Schritt ergriff Odo nach dem Tod König Roberts II. im Juli 1031; dessen Witwe Konstanze verwarf die Nachfolgeregelung ihres Mannes, da sie ihren Lieblingssohn Robert statt des ältesten Heinrich auf dem Thron bevorzugte. Odo ergriff bereitwillig Partei für Konstanze und erhielt von ihr zum Dank den königlichen Anteil der Herrschaftsrechte über Sens übertragen. Der gräfliche Teil wurde von Graf Rainald II. getragen, der 1015 von König Robert II. aus Sens vertrieben worden war und sich hilfesuchend Odo angeschlossen hatte. Den erzbischöflichen Anteil versuchte Odo für sich zu sichern, indem er nach dem Tod des Erzbischofs Léotheric im Juni 1032 einem ihm gewogenen Kleriker auf den Metropolitensitz zu bringen beabsichtigte. Dies verhinderte jedoch König Heinrich I., der sich inzwischen mit der Unterstützung Roberts I. von der Normandie und Fulkos von Anjou gegen seine Mutter behaupten konnte. Der König forcierte im Oktober 1032 die Wahl Gilduins von Joigny zum neuen Erzbischof von Sens; dieser war ein Cousin Graf Rainalds II., der darauf das Lager Odos verließ und zum König überlief. Odo verweigerte Gilduin die Anerkennung und ließ stattdessen Mainard, der zuvor Schatzmeister der Kathedrale von Sens war, zum neuen Erzbischof ausrufen. König Heinrich nahm daraufhin, unterstützt durch Fulko von Anjou, die Belagerung von Sens auf, doch konnte Odo die Stadt erfolgreich verteidigen. Dennoch veränderte sich die politische Lage zu seinen Ungunsten, als Königin Konstanze 1033 aufgab, was ihr daraufhin auch Prinz Robert nachtat. Bereits 1032 starb Odos Cousin König Rudolf III. von Burgund, weshalb sich Odo nun um einen schnellen Ausgleich mit König Heinrich bemühte. Er erkannte Gilduin im Erzbistum Sens an, sein Kandidat Mainard wurde mit dem Bistum Troyes entschädigt. Im Jahr 1034 war Odo schließlich gezwungen, alle Rechte auf Sens an den König abzutreten. Odos Verhältnis zum Reich – das burgundische Erbe Seit Odo 1023 die Champagne an sich gebracht hatte, war er bestrebt, seinen Einfluss auch in das Heilige Römische Reich, das im Osten an die Champagne angrenzte, auszudehnen. Hintergrund dieser Politik war die sich anbahnende Erbfolgefrage im Königreich Burgund (regnum Aerelatense), mit der Odo als ein Neffe König Rudolfs III. von Burgund eigene Interessen verband. Dieser hatte 1006 nicht nur die lehnsrechtliche Unterordnung Burgunds gegenüber dem Reich anerkannt, sondern auch Kaiser Heinrich II. einen vorrangigen Erbanspruch im Falle seines erbenlosen Todes eingeräumt. Mit dieser Verfügung kam der Burgunderkönig letztlich auch dem dynastischen Gedanken nach, da der Kaiser als Sohn seiner ältesten Schwester Gisela von Haus aus an erster Stelle in der Nachfolge stand. Dennoch knüpfte Odo Kontakte zu dem mächtigen Feudaladel Burgunds, der einen Erbgang der Krone Burgunds an den Kaiser mit Argwohn betrachtete. Weiterhin zeigte Odo Präsenz, indem er in Lothringen in der Nähe zur Bischofsstadt Toul, also auf Reichsterritorium, mehrere Burgen errichten ließ. Kaiser Heinrich II. nahm dies als ernstzunehmende Bedrohung wahr und verbündete sich 1023 mit König Robert II. von Frankreich, der zur selben Zeit wegen der Erbfolgefrage um die Champagne mit Odo im Streit lag. Der Kaiser griff Odos Burgen in Vaucouleurs und Bourmont an und zerstörte sie. Zu weiteren Maßnahmen kam es nicht mehr, zumal der Kaiser 1024 starb. Aus dem Tod des Kaisers und dem anschließenden politischen Fehlverhalten König Roberts II. wusste Odo Profit zu schlagen. Denn aufgrund einer fälschlicherweise vermuteten innenpolitischen Instabilität des Reiches glaubte König Robert II., einen Handlungsspielraum für den Gewinn Lothringens zu haben, das 925 dem westfränkischen Königtum an das Reich verloren gegangen war. Zu diesem Zweck unterstützte der König zum einen die Aspirationen Wilhelms V. von Aquitanien auf die italienische Königskrone und schloss zum anderen mit Odo einen Burgfrieden, der auch die Anerkennung von Odos Erbgang in der Champagne beinhaltete. Die Hoffnungen König Roberts auf Lothringen zerschlug sich jedoch schnell, als der Salier Konrad II. sich unerwartet schnell auf den deutschen Thron und auch in Italien durchsetzen konnte. Kampf gegen Kaiser Konrad II. Königreich Burgund (10. bis 13. Jahrhundert) Der erbenlose Tod Kaiser Heinrichs II. 1024 brachte für Odo auch erhebliche Veränderungen seiner Lage in Burgund mit sich. Denn durch ihn rückte Odo in der dynastischen Rangfolge unmittelbar an die erste Stelle in der Nachfolge auf. Auch dass König Rudolf III. seine Absprachen mit dem Kaiser durch dessen Tod als erloschen betrachtete, begünstigte Odo. Dies fand jedoch den Widerstand des neuen Königs (ab 1027 Kaiser) Konrad II. Der war mit König Rudolfs Nichte Gisela verheiratet, diese stand jedoch dynastisch hinter Odo zurück, da deren Mutter eine jüngere Schwester von Odos Mutter war. Konrad verzichtete deshalb darauf, eine dynastische Legitimation anzustrengen, und beanspruchte stattdessen das burgundische Erbe auf Basis der Abmachungen seines Amtsvorgängers mit König Rudolf III. aus dem Jahr 1006. Diesem Nachdruck verleihend, besetzte Konrad 1025 Basel, was König Rudolf zu Verhandlungen zwang. Im Sommer 1027 erkannte der Burgunderkönig endgültig den neuen Kaiser in allen Vertragsrechten Kaiser Heinrichs II. an, womit Odos Ansprüche in Frage gestellt wurden. Am 6. September 1032 starb König Rudolf III. von Burgund, worauf Odo umgehend die Initiative ergriff und Ende 1032 mit einem Heer in Burgund einfiel. Begünstigt durch die Abwesenheit des Kaisers, der sich auf einem Feldzug gegen Polen befand, gelang es ihm, Neuenburg und Murten einzunehmen. Der mit ihm sympathisierende Erzbischof von Vienne, Leodegar (Léger), öffnete Odo die Tore von Vienne, und wenngleich es dabei zu keiner Krönung kam, wurde Odo in in Arles und Marseille angefertigten Dokumenten bereits als König tituliert. Der salische Chronist Wipo berichtete in seiner Gesta Chuonradi II. imperatoris, dass Odo die burgundische Krone gar nicht beansprucht, sondern lediglich eine dem neuen König entsprechende Position (semper magister esse regis vellet) angestrebt habe. Dass dies den Tatsachen entsprach, darf angesichts der Macht Kaiser Konrad II. allerdings angezweifelt werden, der einen regierenden Verweser in Burgund an seiner statt sicher nicht akzeptiert hätte. Die Reaktion des Kaisers erfolgte im Januar 1033, der über Basel ziehend in Payerne einzog und sich dort am 2. Februar von den anwesenden burgundischen Großen zum König wählen und in der clunizianischen Abtei krönen ließ. Es gelang dem Kaiser zwar nicht, Odos gewonnene Positionen zu erobern. Er stärkte aber seine eigene, indem er den mächtigen Grafen Humbert Weißhand für sich gewann. Nachdem Odo in Lothringen eingefallen war, verbündete sich Kaiser Konrad II. im Mai 1033 in Deville mit König Heinrich I. von Frankreich, der sich zum gleichen Zeitpunkt mit Odo wegen Sens im Krieg befand. Während der König die Belagerung von Sens aufnahm, verwüstete der Kaiser im August/September 1033 die Champagne; dies zwang Odo zu seinem Ausgleich mit König Heinrich, durch den er 1034 Sens aufgeben musste. Auch in Burgund neigte sich die Waagschale zu Gunsten des Kaisers, der dort mit einem Heer im Frühjahr 1034 von Norden kommend einmarschierte und bis zur Rhone vordrang. Gleichzeitig führte Graf Humbert im Verbund mit Erzbischof Aribert von Mailand und Markgraf Bonifatius von Canossa ein Heer von Italien aus nach Burgund, mit dem er sich bei Genf mit dem Kaiser verband, der sich dort ein zweites Mal krönen ließ. Diese Übermacht bewegte Odos Parteigänger, die Seite zu wechseln, und als der Kaiser im August Murten einnehmen konnte, zog sich Odo mit seinem Heer, mit dem er keine offene Feldschlacht wagte, aus Burgund zurück. Untergang Trotz dieser Niederlage führte Odo den Kampf fort. Mit dem Pfalzgrafen Rainald I. besaß er in Burgund noch einen Anhänger, der die Herrschaft des Kaisers nicht anerkannte. In den folgenden Jahren zog Odo mehrfach nach Lothringen, wo er besonders die Gegend um Toul verheerte. Eine erneute Gelegenheit, offensiv gegen den Kaiser vorzugehen, bot sich Odo, nachdem sich sein einstiger Gegner Erzbischof Aribert von Mailand 1037 auf einem Reichstag in Pavia mit dem Kaiser zerstritten und die Italiener zu einem Aufstand ermuntert hatte. Der Erzbischof, im Bund mit den Bischöfen von Piacenza, Cremona und Vercelli, wandte sich dabei werbend an Odo, dem er die italienische Krone wie auch die Kaiserkrone anbot. Das Komplott der Bischöfe wurde jedoch von der Witwe des Markgrafen von Turin aufgedeckt, die es umgehend dem Kaiser mitteilte. Odo zog mit seinem Heer erneut gegen Lothringen mit dem Ziel, das Weihnachtsfest in Aachen, der Pfalz Karls des Großen, als Kaiser zu begehen. Nachdem er Bar-le-Duc erobert hatte, wurde Odo am 15. November auf der Ebene von Honol, zwischen Bar und Verdun, von einem kaiserlichen Heer unter der Führung von Herzog Gotzelo I. von Lothringen, Bischof Reginhard von Lüttich und Graf Albert II. von Namur gestellt. In einer hart geführten Schlacht gelang es den Lothringern, Odos Heer vernichtend zu schlagen. Odo selbst wurde auf der Flucht von seinen Feinden eingeholt und getötet. Als Zeichen des Sieges wurde Odos Banner an den Hof des Kaisers nach Italien gesandt. Sein nackter und geschändeter Leichnam wurde erst am Tag nach der Schlacht entdeckt und konnte angeblich nur durch eine markant wachsende Warze an seinem Damm identifiziert werden. Odos Leichnam wurde an seine Witwe überstellt, die ihn in der Abtei Marmoutier in Tours beisetzen ließ. Fazit Graf Odo II. von Blois war ein typischer Vertreter jener mächtigen Gruppierung von Feudalfürsten Frankreichs, die sich die Schwäche des frühen kapetingischen Königtums im 10. und 11. Jahrhundert zunutze machten, um eigene hohe Ambitionen zu verfolgen. Die Geschicke des Königreiches entscheidend mitbestimmend, etablierte Odo seine Familie endgültig zu einer der ersten in Frankreich, gleich den Herzögen der Normandie, Aquitanien und Burgund sowie den Grafen von Flandern, Toulouse und Anjou. In seinem Streben, seine Macht zu erweitern, dabei auch auf Kosten seines königlichen Lehnsherren, oder gar eine Königskrone zu erringen, stand Odo unter seinen Zeitgenossen nicht allein. In der folgenden Generation nahmen sich Männer wie Gottfried Martel von Anjou oder Wilhelm von der Normandie an ihm ein Vorbild, Letzterer gewann 1066 gar die Krone Englands. In seinen hochgesetzten Zielen und seinem jähen Ende sahen spätere Historiker auch Parallelen zu dem Burgunderherzog Karl dem Kühnen, der ebenfalls nach einem Königtum greifend 1477 vor dem lothringischen Nancy fiel. | (BLOIS), Odo II. (I40277)
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| 1226 | Biographie Mabile war die Tochter von Guillaume II. Talvas de Bellême und Hildeburge, folglich gehörte sie zum Haus Bellême, das vom Geschichtsschreiber Ordericus Vitalis so verabscheut wurde, dass man von ihm keine Lobeshymnen erwarten kann. Nach Vitalis hatte Mabile nicht nur die Laster ihres Vaters geerbt, sondern diesen auch noch die Mängel ihres Geschlechts hinzugefügt; seiner Beschreibung nach war sie grausam, schurkisch, amoralisch, arrogant und schwatzhaft. Ausdehnung der Seigneurie Bellême um 1050 Um 1050 heiratete sie einen der wichtigsten Barone der Normandie, Roger II. de Montgommery, einen engen Berater des Herzogs Wilhelm II. Für die normannischen Geschichtsschreiber war diese Ehe vom Vater der Braut geplant worden, um Verbündete nach dem Verlust seines Besitzes zu gewinnen[1]. Die heutigen Historiker sehen die Heirat eher als Versuch Herzog Wilhelms, die Unabhängigkeit des Hauses Bellême zu beschneiden. Die Verbindung zwischen der Erbin Bellêmes und seinem Vertrauten Roger de Montgomerie sicherte Wilhelm den Frieden im Süden des Landes. Der Historiker Lucien Musset geht noch weiter: „dadurch trat die mächtigste Familie Maines in den Orbit der Normandie ein“[2]. Tatsächlich war das Paar dem Herzog treu ergeben. Wie der Landesherr, so stellten sie mehrere Klöster wieder her: Almenêches, Troarn und Saint-Martin in Sées. Auf der anderen Seite machten sie sich einige Barone zu Gegnern: Robert de Grandmesnil und seinen Bruder Hugues de Grandmesnil, Raoul II. de Tosny, Ernaud Fitz-Giroie. Ordericus Vitalis sieht darin jedoch das Werk Mabiles, die – seinen Angaben nach – versucht haben soll, Ernauld Fitz-Giroie zu vergiften und damit dem Kampf zwischen den Familien Giroie und Bellême eine weitere Episode hinzufügte. Um 1070, nach dem Tod ihres Onkels Yves de Bellême, Bischof von Sées, erbte Mabile vermutlich die Herrschaft Bellême. 1071 oder 1074 wurde sie als Ehefrau Rogers Countess of Shrewsbury. Tod und Würdigung Während Mabiles Aufenthalts auf ihrer Burg Bures bei Caen gelang es Angehörigen der Familie Giroie, Hugues de Saugei und seinen beiden Brüdern, in die Burg einzudringen und Mabile zu köpfen. Diese Todesart war normalerweise Männern vorbehalten. Sie wurde in Troarn in dem von ihr und Roger finanzierten Kloster bestattet. Ihr von Ordericus Vitalis überliefertes Epitaph unterstreicht die Eigenheiten dieser Frau: „ihr Charakter war energisch, ihr Geist wachsam, ihre Tätigkeit unermüdlich, ihre Beredsamkeit überzeugend, ihre Weisheit vorausschauend. Klein von Gestalt, war sie groß durch ihre Tugenden; großartig und prächtig, liebte sie den Schmuck. Sie war der Schutzschild ihres Vaterlandes, die Prachtstraße seiner Grenze, und für ihre Nachbarn mal angenehm, mal fürchterlich.“[3] Nachkommen Roger und Mabile hatten zwölf Kinder, darunter: Robert de Bellême († nach 1130), 1079 Herr von Bellême, Alençon und (bis 1092) Domfront, 1094 Herr von Montgommery, Vizegraf von Hiémois, 1098 3. Earl of Shropshire und Shrewsbury, 1101 Graf von Ponthieu; ⚭ Agnès de Ponthieu († 1100/03), Tochter von Graf Gui I. Hugo (1079 bezeugt, X 1098), 1094 2. Earl of Shropshire and Shrewsbury Roger Poitevin († 1123), 1113 Graf von La Marche; ⚭ Almodis, 1088 Gräfin von La Marche († 1117/29), Tochter von Graf Aldebert II. Philipp Grammaticus († 1099 vor Antiochia) Arnoul (Arnulf), 1079/1119 bezeugt, 1102 aus England verbannt, geht nach Schottland, der Stammvater der schottischen Montgomery Emma († 1113), 1074 Äbtissin von Almenèches Mathilde († wohl 1085); ⚭ Robert, Graf von Mortain, Earl of Cornwall (Haus Conteville) Mabile; ⚭ Hugues, Herr von Châteauneuf-en-Thymerais Sibylle († nach 1140), Gründerin von Tewkesbury Abbey; ⚭I Robert FitzHamon de Torigni, Lord of Gloucester, Herr von Creuilly, Gouverneur von Caen; ⚭ II Jean, Herr von Raimes († 1131) Bellême (Belesme) war eine Adelsfamilie, die vom 10. bis zum Ende des 11. Jahrhunderts in der Normandie und in Maine existierte. Rechnet man die Nachkommen in weiblicher Linie dazu, die den Namen Bellême führten, aber zum Haus Montgommery gehörten, erreichte die Familie den Höhepunkt ihrer Macht sogar erst im 12. Jahrhundert. | VON BELLEME, Mabile Talvas (I61353)
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| 1227 | Biographie Marie Kann war eine Tochter des gebürtigen Frankfurters Maximilien Édouard Hirsch Kann (1842–1901), der als Bankier in Paris tätig war, und von dessen zweiter Frau Saraline Koenigswarter (1849–1919).[3] Sie war verheiratet mit Gustave Goldschmidt, weshalb sie in Berichten oftmals Madame (Gustave) Goldschmidt genannt wurde.[4] Die Eheleute hatten vier Kinder, einen Sohn, Antoine Gustave (1905–1963),[5] und drei Töchter, Cécile (1901–1987), Jeanne (1899–1980) und Suzanne (1899–1997).[6] Madame Goldschmidt wurde als Ballonfahrerin bekannt: 1911 fuhr sie mit Marie Surcouf, der Präsidentin des französischen Ballonfahrerinnen-Clubs La Stella, und mit Beatrix de Rijk, einer indonesisch-niederländischen Ballonpilotin,[7] und unternahm in der folgenden Zeit zahlreiche Ballonfahrten, als Pilotin oder als Assistentin. Ihre Ausbildung als Luftschifferin erhielt sie bei Henry Kapférer.[8] Im Dezember 1912 errang Marie Goldschmidt gemeinsam mit René Rumpelmayer (1870–1915), einem Sohn des österreichischen Café-Inhabers Anton Rumpelmayer, einen Preis für die 1200 Kilometer lange Fahrt von Paris zum Waagtal mit dem Ballon Nice-la Belle. 1913 begleitete Marie Goldschmidt Rumpelmayer bei einer weiteren Rekordfahrt: Sie starteten am 19. März um 23.15 Uhr mit dem Ballon Stella mit 2200 Kubikmetern Wasserstoff Inhalt in Lamotte-Breuil, nahe Compiègne, wo sich die Luftschiffhalle von Adolphe Clément befand. Wie Rumpelmayer später in der Zeitschrift La Vie au Grand Air berichtete, sei der Start aufgrund von Wetterberichten recht spontan erfolgt: Goldschmidt habe sich in Biarritz aufgehalten und sei auf seine Nachricht hin in den nächsten Zug nach Paris „gesprungen“.[9] In der Nähe von Krakau sei der Ballon beschossen worden, aber Mme. Goldschmidt habe sich „wacker“ gehalten. Sie legten 2400 Kilometer zurück und landeten am 21. März nach 41 Stunden in Wowtschansk in der heutigen Ukraine. Die Zeitung Sport im Bild vermeldete im März des Jahres, es habe sich „eine Dame“ in Rumpelmayers Gesellschaft befunden, ohne jedoch ihren Namen zu nennen; die Allgemeine Sport-Zeitung gibt ihren Namen als „Mme. R. Goldschmidt“ an.[10][11] Rumpelmayer berichtete später über die Ballonfahrt „in der reizenden Gesellschaft einer unserer couragiertesten Sportdamen, Madame M. T. Goldschmidt“, die die Verhandlungen mit den russischen Amtsträgern vor Ort übernommen habe: „Wie doch die Anwesenheit einer französischen Frau selbst auf die Gestrengen der Gestrengsten wirkt!“[9] Es folgte eine Zugfahrt nach Moskau, wo Goldschmidt und Rumpelmayer von Robert Fulda und Stefan Iwanowitsch Osowiecki von der Moskauer Kaiserlichen Aeronautischen Gesellschaft empfangen wurden. Nach zweitägigem Aufenthalt, damit Marie Goldschmidt die Stadt besichtigen konnte, erfolgte die Rückfahrt mit dem Zug nach Paris, wo sie wiederum von Mitgliedern des Aéro-Clubs de France begrüßt wurden. Goldschmidt und er, so Rumpelmayer, hätten verabredet, wegen der „wundervollen Bilder“ bei nächster Gelegenheit erneut eine Distanzfahrt nach Russland zu unternehmen.[9] Anfang 1914 wurden die beiden Ballonfahrer vom Aéro-Club de France mit der „Grande médaille de vermeil“ geehrt.[12] Wilfrid de Fonvielle, selbst Luftschiffer und Pariser Korrespondent der Wiener Luftschiffer-Zeitung, schrieb im Juli 1913, er sei schon vor seiner eigenen Zeit als Ballonfahrer der „glänzenden Rolle“, die der Frau „im Luftozean zufallen“ würde, überzeugt gewesen.[13] „Selbstverständlich“ sei Mme Goldschmidt bei der Weltrekordfahrt nach Russland kein „untätiger Passagier“ gewesen, sondern habe „wichtige Assistenz“ geleistet: „Sie entfaltete also im erfolgreichsten Maße jene Fähigkeiten, die ich an Aëronautinnen so sehr schätze.“[14] Noch im selben Jahr nahmen Marie Goldschmidt und Rumpelmayer im Oktober am achten Gordon-Bennett-Cup teil. Goldschmidt war nicht nur die erste Frau, die bei diesem Wettbewerb startete,[15] sondern die erste Frau, die an einem Ballonrennen der FAI teilnahm.[16] Sie starteten von Paris aus und beendeten das Rennen als sechstes von 21 Teams. Sie legten 437 Kilometer zurück und waren das beste französische Team.[17] Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs endete Marie Goldschmidts Laufbahn als Ballonfahrerin. Sie starb 1917, vermutlich als Krankenschwester im Krieg. Ihr Grab befindet sich auf dem jüdischen Teil des Cimetière de Montmartre.[1] | KANN, Marie Eugénie (I60563)
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| 1228 | Biographie Rotrou begann seine militärische Karriere auf der Iberischen Halbinsel im Kampf gegen die Mauren. Er kämpfte in Begleitung seines Onkels Ebles II., Graf von Roucy und auf der Seite des Königs Sancho I. von Aragón (Sancho V. von Navarra; † 1094). Später nahm er im Gefolge von Herzog Robert II. von Normandie am Ersten Kreuzzug teil, vor allem an der Belagerung von Antiochia und der Belagerung von Jerusalem (1099). Sein Vater starb Mitte Oktober 1100, als er noch im Heiligen Land war. Kurz nach seiner Rückkehr brach der Konflikt zwischen König Heinrich I. von England und Herzog Robert aus. Rotrou stellte sich auf Roberts Seite, während sein Feind Robert II. de Bellême Heinrich unterstützte. Nachdem er gegen Bellême unterlegen war, wechselte Rotrou auf die Seite des Königs und heiratete 1103 eine seiner unehelichen Töchter. Der Kampf gegen Bellême ging jedoch weiter, bis die beiden Kontrahenten exkommuniziert wurden; für die Aufhebung der Exkommunikation zahlte Rotrou schnell eine Ehrenstrafe. Im Jahr 1111 kämpfte er auf Seiten von König Heinrich gegen den König von Frankreich, wiederum gegen den Seigneur de Bellême und diesmal auch gegen den Grafen von Anjou. Er geriet in Gefangenschaft, während Mortagne-au-Perche niedergebrannt wurde. Nach seiner Freilassung ging er ein weiteres Mal nach Spanien, wo er für den König Alfons I. von Aragón kämpfte, musste aber bald wieder nach Hause zurückkehren, um das von Guillaume III. Gouët verwüstete Le Perche zu verteidigen. Von 1115 bis 1118 war er erneut in Spanien, wo er Alfons I. bei der Rückeroberung des aufständischen Navarra unterstützte. Nach dem Tod König Heinrichs 1135 und dem Ausbruch des Englischen Bürgerkriegs stellte sich Rotrou anfangs auf die Seite des neuen Königs Stephan und gegen die Tochter des verstorbenen Königs, Matilda. 1141 aber organisierte er eine Zusammenkunft normannischer Barone, die sich dann Matilda und ihrem Ehemann Gottfried Plantagenet anschlossen. Bei der Belagerung Rouens, die Gottfried im Zuge der Eroberung der Normandie, durchführte, wurde Rotrou am 6., vielleicht auch am 8. Mai 1144 von einem Pfeil tödlich getroffen. Ehen und Nachkommen Rotrou schloss eine erste Ehe, von der aber nicht einmal der Name der Ehefrau überliefert ist. Von ihr bekam er eine Tochter, Béatrice, die später Renaud IV. de Château-Gontier, Seigneur de Château-Gontier, heiratete. 1103 heiratete er in zweiter Ehe Mathilde (Mahaut), eine uneheliche Tochter von König Heinrich I. von England und seiner Konkubine Edith. Aus dieser Ehe hatte er zwei Töchter, Philippa, die spätere Ehefrau von Elias II. (Hélie II.), Graf von Maine, und Félicie. Mathilde kam am 25. November 1120 beim Untergang des Weißen Schiffs vor Barfleur ums Leben. Vor 1126 schloss Rotrou eine dritte Ehe, jetzt mit Hawise, der Tochter von Walter of Salisbury (Erstes Haus Salisbury) und Sibylle de Chaource. Mit ihr hatte er drei Söhne: Rotrou IV., † 27. Juli 1191 bei der Belagerung von Akkon, der 1180 sein Nachfolger als Graf von Le Perche wurde Geoffroy, der 1144 bezeugt ist Étienne, der bis 1168 Elekt von Palermo und Kanzler des Königreichs Sizilien war und später im Heiligen Land verstarb Nach Rotrous Tod heiratete Hawise in zweiter Ehe Robert den Großen, Graf von Dreux und Le Perche, † 11. Oktober 1188 (Stammliste der Kapetinger, Haus Frankreich-Dreux). | (PERCHE), Rotrou III. ´der Große` (I61468)
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| 1229 | Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. | Lebend (I60965)
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| 1230 | BIOGRAPHIE: 02.08.1464 und 15.03.1464 Schultheiss von Aarau | SUMER, Ulrich (I35831)
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| 1231 | BIOGRAPHIE: 1234 Ritter, 1264 Herr von Langenstein, 1276 Senex, Stifter der älteren Linie Ritter (vor 1236), Freiherr (vor 1236), Herr Grünenberg (vor 1236), Gutsherr Fischbach und Kottwil (1236), Gutsherr Sursee und Niederwil (vor 1236-nach 1236), Lehnsmann Würenlos-1243, Gutsherr Uri-1248, Gutsherr Rüti-1249 (Heinrich von Grünenberg ), (Heinrich von Langenstein) ! Seine Mutter macht zusammen mit ihm und seinen Brüdern dem Kloster St. Urban Vergabungen (Käser 1855: 189). Übernimmt den nördlichen Teil des Grünenbergischen Besitzes sowie die Burg Grünenberg (Jufer 1994: 129). Schliesst am 11. Juli 1236 in Mauensee gemeinsam mit seinem Bruder Markwart I. mit dem Kloster Engelberg einen Tauschvertrag: die beiden empfangen Besitz der Abtei in Fischbach und Kottwil und bürgen, bei einer Strafe von 40 Mark im Falle der Nichteinhaltung, mit Gütern in Sursee und Niederwil (Jufer 1994: 133). Gibt 1243 gemeinsam mit seinem Bruder Markwart I. dem Grafen von Thierstein eine Hube in Würenlos zurück, die sie bisher von ihm zu Lehen getragen und einem Burkhard von Oetlikon weiterverliehen haben (Jufer 1994: 133). Verzichtet 1248 auf Schloss Grünenberg gegenüber dem Unterhändler Johann von Strassburg, einem Zisterzienser aus Wettingen, gemeinsam mit seinem Bruder Markwart I. auf ein Gut in Uri, das vom Hörigen Ulrich Gringella zuvor an das Kloster Wettingen verkauft worden ist (Urkunde 1248; vgl. auch Denier 1885: 12 und Schmid 1790: 193). Verkauft 1249 mit dem Einverständnis seiner Gemahlin Anna von Balm ein Gut in Rüti (bei Solothurn) an das Kloster St. Urban (Jufer 1994: 133). Besiegelt 1249, zusammen mit weiteren Zeugen, den Verzicht Werners I. von Luternau gegenüber dem Kloster St. Urban auf vermeintliche Rechte in Langenthal (Jufer 1994: 134-135). Bezeugt 1252 auf der Brücke von Freudenau zusammen mit seinem Bruder Markwart I. einen Landverkauf von Graf Rudolf III. von Habsburg, dem späteren König Rudolf I., und dessen Sohn Albrecht an das Kloster Wettingen; insgesamt 14 Zeugen des hohen und niederen Adels und der Stadt Brugg sowie zwei Mönche des Klosters sind anwesend (UB ZH: 2, Nr. 835, zitiert nach: Baumann 1983: 77; Jufer 1994: 136). 1256 ist er bei einem Landkauf der Propstei Interlaken in Bern bezeugt (Jufer 1994: 137). 1257 tritt er in Bolligen zu einer Güterveräusserung Thüring von Trachselwalds an die Johanniterkommende Münchenbuchsee auf (Jufer 1994: 137). Von 1264 bis 1273 finden wir ihn, in Begleitung seines Sohnes Heinrich III., immer wieder als Schlichter, Schiedsrichter, Bürgen und Zeugen, so in Zofingen, am kyburgischen Hof in Burgdorf, im Johanniterhaus Thunstetten, in Roggwil, Madiswil, Altbüron und Lotzwil. Oft weilt er bei seinen Anverwandten, den Freien von Balm in Altbüron, berät sie bei Verkaufsgeschäften und Vergabungen (Jufer 1994: 137). Verständigung 1272 mit Abt und Konvent von St. Urban, wonach ihren Hörigen beiderlei Geschlechts gegenseitig die Ehe erlaubt wird (Erlösung aus dem Schollenzwang); Kinder aus solchen Verbindungen sollen entweder beiden Teilen zusammen gehören oder, auf Wunsch, hälftig den Parteien zugewiesen werden mit dem gleichen Anrecht auf das Vermögen der Eltern (Jufer 1994: 136). Nimmt 1276 zusammen mit seinem Neffen Ulrich II. am Landtag des Grafen Heinrich von Buchegg in Jegenstorf teil (Jufer 1994: 137). Ist 1277 in Meienried, als Graf Eberhard von Habsburg-Laufenburg seinem Vogt, dem König Rudolf I. von Habsburg, die Stadt Fribourg verkauft (Jufer 1994: 137). Zeuge und Siegler bei der Übereinkunft 1279 zwischen seinem Sohn Ulrich IV. von Grünenberg und dem Kloster St. Urban um den Marktort Langenthal (Jufer 1994: 136). Wohnt 1286 einer Verurkundung im Kloster St. Urban bei (Jufer 1994: 137-138). Eine Jahrzeit wird für «her Heinrich von Grünenberg ritter» in Fraubrunnen am 25. März gefeiert (Jufer 1994: 141). Begründer der älteren Hauptlinie. Nannte sich nach Stromeyer auch «von Langenstein» (Stromeyer 1963: 1073). Abbildung: Siegel, Schild mit gestürztem Sechsberg, «+Sigillum d[omi]nor[um] de Grunenberch»; Staatsarchiv, Aarau (JUFER 1994: 132). Käser nennt einen Heinrich 1256 als Sohn Markwarts I. (Käser 1855: 192). Wird als Gründer der Schlosskapelle vermutet (Jufer 1994: 206). Quellen: UB ZH: 2, Nr. 835; Urkunde 1248-08-19 (Denier 1885: 12; Schmid 1790: 193); Baumann 1983: 77 (nicht namentlich); Käser 1855: 189, 192. | VON GRÜNENBERG, ritter ritter Heinrich II. ´der Ältere` (I10600)
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| 1232 | BIOGRAPHIE: 1265 des Rats --> Grossrat 1265 in Zürich, Zürich, ZH, CHE Wappenbeschreibung / Blasonierung In Gold sechsstrahliger, roter Stern. | BRUN, Heinrich (I14115)
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| 1233 | BIOGRAPHIE: 1292- 1300 Landrichter im Thurgau, 1298 Reichsvogt zu St.Gallen, 1300 - 1302 Reichsvogt zu Zürich --> Landrichter von: 1292 an 1300 in , , TG, CHE --> Landvogt 1298 in St.Gallen, St.Gallen, SG, CHE --> Reichsvogt von: 1300 an 1302 in Zürich, Zürich, ZH, CHE | VON BONSTETTEN, Hermann (I14124)
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| 1234 | BIOGRAPHIE: 1298 Leutpriester zu Schupfen, 1275 noch geistlich, 1281 Ritter er verkaft den Stadtbach an den detschn dn Schultheiss von Bern 1284-1293 | VON BUBENBERG, Ulrich (I10584)
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| 1235 | BIOGRAPHIE: 1314 erstmals als Novize des Klosters Einsiedeln belegt. Aus dem zürcher. Zweig der Freiherren von Bonstetten. Konventuale in Einsiedeln 25.10.1333 Ernennung zum Administrator des Kosters Einsiedeln durch Papst Johannes XXII. 14.12.1333 Ernennung zum Abt des Klosters St. Gallen ernannte. 1334 nach dem Tod des Papstes wechselte er von der päpstlichen auf die kaiserliche Seite 1335 Empfang der Reichslehen von Ludwig dem Bayern 1348 von König. Karl IV. Die vom Kaiser verpfändete Reichsvogtei über Appenzell und St. Galler Gebiete löste er 1344 wieder ein. Der beim Volk beliebte Bonstetten vergabte religiöse und wohltätige Stiftungen, musste jedoch auch emanzipatorischen Bestrebungen der Stadt St. Gallen nachgeben | VON BONSTETTEN, Hermann (I10619)
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| 1236 | BIOGRAPHIE: 1322 Junker, 1339 Ritter, Ratsherr 1342 kauft die Anwartschaft auf Spiez von seinem Bruder Ulrich II 1362 Befehlshaber der Besatzung von Laupen während der Belagerung Schultheiss von Bern 1364 - 67 Ritter. 1339 Befehlshaber auf der Feste Laupen, die er bis zur Schlacht bei Laupen hielt. 1342 Mitglied des Berner Rats. 1346-48 kyburg. Vogt in Oltigen. 1364-67 Schultheiss von Bern. B. erwarb Güter in Schangnau und die Anwartschaft auf die Herrschaft Spiez. weiterführende Information: HLS Wiki NDB GND VIAF | VON BUBENBERG, Johann ´der Jüngere` (I10560)
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| 1237 | BIOGRAPHIE: 1367 als Konstanzer Domherr Studium in Montpellier 1373 und 1379 Studium des kanonischen Rechts in Bologna 1384, 1391 und 1406 Offizial der Konstanzer Kurie 1391 Generalvikar des clementistischen Administrators Heinrich Bayler 1406, nach dem Wechsel zur römischen Obedienz, des Bischofs Marquard von Randegg 1394 - 1421 Archidiakonischer Stiftspropst zu St. Mauritius in Zofingen 1397 - 1421 Stiftsprobst zu St. Ursen in Solothurn Unter ihm besserte sich die wirtschaftl. Lage des Solothurner Stifts | VON BUBENBERG, Hartmann (I10570)
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| 1238 | BIOGRAPHIE: 1370 Mitglied des Grossen Rats 1372 - 1376 Steuereinnehmer für die Wacht Linden 1376 Münzmeister Goldschmied oder Apotheker, Münzmeister Ereignis Grossrat 1370 in Zürich, Zürich, ZH, CHE Ereignis Münzmeister 1376 in Zürich, Zürich, ZH, CHE Ereignis Steuereinnehmer von: 1372 an 1376 in Zürich, Zürich, ZH, CHE | BRENNSCHINCK, Rudolf (I39853)
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| 1239 | BIOGRAPHIE: 1373 Herr zu Gerrenstein und Latzfons im Tirol 1383 zu Steinhausen 1409 zu Tägeri 1382 - 1398 Schultheiss in Mellingen 1390 - 1415 Rat der Herrschaft im Aargau, Thurgau und Schwarzwalde 1402 Edler verpfändet 1367 VII. 19. um 100 Mark Silber Zof. Gew. seiner Mutter Clara, Johans seligen Segensers, etzwen Schultheissen zu Mellingen elichen Husfrow das halb Hus, gelegen ze Mellingen in der Statt bi dem minren Tore (Iberg), nebst andern Gütern, alles freies Eigen. - Johann Schultheiss Bürger von Mellingen, seit 1384 Bürger von Aaarau... (vor 19.09.1422) Bürger von Zürich; seit ca. 1367 Herr zu Uetendorf im Tirol, welche Herrschaft er 1374 mit dem Dorfe Uetendorf an Herzog Albrecht von Oesterreich verkaufte, wurde 1373 von Johann Schultheiss von Lenzburg, Bischof von Brixen, mit Schloss und Herrschaft Gerrenstein im Tirol und dem gericht Latzfons belehnt, 1382 - 1398 herzoglich oesterreichischer Schultheiss zu Mellingen, kaufte 1383 die Herrschaft Steinhausen mit der dazugehördenden niederen Gerichtsbarkeit, als ein Lehen von Oesterrreich und der Dynasten von Bonstetten, seit 1386Inhaber der Fischenzen zu weiterführende Information: HLS | SEGESSER BI TOR, Johann V. (I18530)
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| 1240 | BIOGRAPHIE: 1391, 1414 Grossrat, war ein loser Vogel, zu allen dummen Streichen aufgelegt, wofür er wiederholt gebüsst, ja des Rats entsetzt wurde. Nach ihm wurde der Manesseturm Schwendenturm genannt. weiterführende Info: HLS --> Grossrat 1391 in Zürich, Zürich, ZH, CHE --> Grossrat 1414 in Zürich, Zürich, ZH, CHE | SCHWEND, Johannes ´der Alte` (I14104)
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| 1241 | BIOGRAPHIE: 14.12.1358 des Raths, lebt 18.10.1370 Ereignis Ratsherr 14 Dez 1358 in Aarau, Aarau, AG, CHE | SUMER, Heinrich (I35847)
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| 1242 | BIOGRAPHIE: 1425 Junker, Schultheiss zu Mellingen Mitherr zu Steinhausen Herr zu Tägeri26.09.1442 Reichsadels- und Reichsdienstmannendipolom 1418 I. 7. besitzen Hans Ullin und Peter mit ihrem Vater „ettliche güter am Rin und hie dissyts des Rins“ (Haus-Hof-Staatsarchiv Wien, Regist. Kaiser Sigismuricis F fol. 77). Herr zu Tägeri. 1424 II. 7. wird er durch Ritter Hans v. Bonstetten zu Uster mit Steinhausen belehnt. Sass zu Aarau. 1425 I. 14. Junker; 1433, 1435-37, 1442, 1447 Schultheiss zu Mellingen. Erblehenträger zu Sulz und Göslikon. 1442 IX. 26. mit seinem Bruder Peter II. in den erblichen freien Reichsdienstrnannenstand erhoben. Lebt noch 1448 gestorben kurz vor 1451 VIII. 19. Als seine Gemahlin erscheint 1437 IV. 4. Elisabeth, „Clausen Sendlers seligen wylant schuitheiss ze Baden Tochter“ (StA Zürich, A Constanz OP. Nr. 1119 und StA Aargau, KopB. Khingnau). 1451 VIII. 26. als Mutter Hans Ulrichs II. und Hans Rudolfs erwähnt. 1467 I. 16. besitzt sie Güter in der zürcherischen Vogtei Regensberg (StA Zürich, AKappeleirhof Nr. 234). sie starb 1469 I. 18. zu Baden, wo der Grabstein noch 1777 II. 10. bestand. Elisabeth Segesser geb. Sendler benützt 1452 II. 25. (StdtA Zug) einen Stempel mit dem Sendlerwappen, von dem heute nur noch das Andreaskreuz erkennbar ist (vgl. ArchHer 1904, 27). --> Junker 1425 --> Reichsadels- und Reichsdienstmannendiplom 26 Sep 1442 | SEGESSER VON BRUNEGG, Junker Junker Hans Ulrich I. (I10631)
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| 1243 | BIOGRAPHIE: 1432 Grossrat 1435 Ratsherr Ereignis Grossrat 1432 in Bern, Bern, BE, CHE Ereignis Ratsherr 1435 in Bern, Bern, BE, CHE | IM HAAG, Peter (I37944)
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| 1244 | BIOGRAPHIE: 1447 Baron zu La Sarraz, Vogt zu Joux, 1444 Herr von Mont-le-Grand, 1446 Herr von Bossonens, Vogt der Waadt 1458 - 1460, sein Schloss wurde 1475 von den Eidgenossen belagert, geplündert und zerstört, trotzdem Adrian von Bubenberg sein Schwiegersohn war, darauf zog er sich nach Burgund zurück. Harte Zeiten brach für die Herrschaft La Sarra während der Burgunderkriege an, nachdem die Berner 1475 die Burg zerstörten. Wilhelm von La Sarra galt als enger Vertrauter der Herzogin von Savoyen, welche mit Burgund verbündet waren. Wilhelm wandte der verwüsteten Herrschaft den Rücken zu und zog nach Burgund wo er 1478 verstarb. | LA SARRA, Wilhelm (I39998)
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| 1245 | BIOGRAPHIE: 1447 Grossrat 1456 Kleinrat 1459 Schultheiss zu Thun 1464 Ohngeltner 1467 Venner 1468 Bannerträger vor Mülhausen 1471 Schultheiss zu Thun 1474 Bannerhauptmann vor Grandson 1476 Bannerhauptmann vor Murten öfter bernischer Tagsatzungsgesandter | BRÜGGLER, Ludwig (I26650)
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| 1246 | BIOGRAPHIE: 1448 Grossrat 1458 Ratsherr Ereignis Grossrat 1448 in Bern, Bern, BE, CHE Ereignis Ratsherr 1458 in Bern, Bern, BE, CHE | IM HAAG, Gilg (I37943)
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| 1247 | BIOGRAPHIE: 1449 des Rats zu Freiburg 1452 - 55 Seckelmeister 1455 - 58 Bürgermeister 1462 Schultheiss zu Freiburg 10.6.1472 . 1447 Bürger von Freiburg mit seinen Brüdern Henri und Loys. Sohn des Jakob, Schultheissen, und der Johanna Lombard. Jaquema d'Avenches, Tochter des Jehan. 1449 durch Hzg. Albrecht VI. von Österreich zum Ratsmitglied ernannt. 1450 Anschluss an die oppositionellen Exilanten in Murten. 1452-55 Seckelmeister, 1455-58 und 1461-62 Bürgermeister, 1462-65 und 1468-71 Schultheiss von Freiburg. Nach dem Murtener Frieden 1448 war P. Mitglied der Gesandtschaft, die beim Hzg. von Savoyen in Pinerolo (Piemont) um Vergebung bitten musste. 1452 gehörte er zur Delegation, die mit dem Hzg. von Savoyen die Bedingungen für den Übergang Freiburgs unter savoy. Herrschaft aushandelte. 1460 wird P. als Mitglied der fünfköpfigen Kommission genannt, die die Gesetzessammlung bearbeitete. In der Zeit vor den Burgunderkriegen war P. mit seinem Amtskollegen Johann Gambach der führende Freiburger Politiker. Neben seinen Brüdern tritt er 1453 als Mitherr von Grolley auf, 1455 wird er als adlig bezeichnet. | VON PRAROMAN, Johannes (I21743)
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| 1248 | BIOGRAPHIE: 1458 Grossrat 1474 Isler Ereignis Grossrat 1458 in Bern, Bern, BE, CHE Ereignis Iseler 1474 in Bern, Bern, BE, CHE Ereignis Vogt 1480 in Aarberg, Aarberg, BE, CHE | IM HAAG, Peter (I37942)
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| 1249 | BIOGRAPHIE: 1460, 1461 des Raths, 1462, 1463 Stadtamman, 1487 - 1491 Zunftmeister der Kaufleute, 1492 - 1500 des grossen Raths --> Ratsherr von: 1460 an 1461 in Konstanz, Konstanz, Württemberg, DEU --> Grossrat von: 1492 an 1500 in Konstanz, Konstanz, Württemberg, DEU --> Stadtamman von: 1462 an 1463 in Konstanz, Konstanz, Württemberg, DEU --> Zunftmeister der Kaufleute von: 1487 an 1491 in Konstanz, Konstanz, Württemberg, DEU | VON KAPPEL, Ulrich (I32485)
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| 1250 | BIOGRAPHIE: 1481 zünftig zum Narren 1481 1486 Herr zu Mühleberg 1477 der Bürger 1482 Ratsherr 1483 Vogt zu Aarwangen 1487 Venner --> Grossrat 1477 in Bern, Bern, BE, CHE --> Vogt 1483 in Aarwangen, Aarwangen, BE, CHE --> Ratsherr 1482 in Bern, Bern, BE, CHE --> Venner 1487 in Bern, Bern, BE, CHE Eingebürgert | BRÜGGLER, Sulpitius (I30939)
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